Alle Zeit der Welt

Durchatmen und der Langsamkeit frönen

Letztlich ist es doch meine Entscheidung. Warum nicht mal langsam machen! Bewusst. Durchschnaufen. Fünfe gerade sein lassen. Es reicht. Nein zu sagen zu einem neuen Auftrag. Oder: Das will ich nicht. Ich bin nicht auf der Flucht. Oder doch? Und wenn ja, vor wem oder was laufe ich davon? Vor mir? Vor Erwartungen, die andere an mich haben? Welche Ängste lassen mich nicht zur Ruhe kommen? Warum fühle ich mich (siehe oben) beim Aufwachen so, als hätte mich der

Momente der Muße liefern Antworten

Vorschlaghammer mit einem harten BOING geweckt. Von GUTEN MORGEN keine Spur. Eher: Nun mach mal. Sonst gibt’s noch einen auf die „Nuss“. Sollten wir, sollte ich nicht besser, – frei nach Sten Nadolnys Roman – die Langsamkeit wieder entdecken, sie kultivieren. Es wäre ein Gewinn. Nicht finanziell. Aber seelisch, gefühlt, gesundheitlich.

Innehalten und schauen. Bewusst schauen…

Denn in der Gemächlichkeit, im Schritt-für-Schritt-Vorgehen liegt meiner Ansicht eine unbändige Kraft. Inklusive Ausdauer, Beharrlichkeit, Geduld und die Einsicht, dass nicht alles auf die Schnelle erledigt sein muss. Letztlich eine Haltung, die wir in der Natur beobachten können.

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