Alle Zeit der Welt

Sind Pflanzen und Tiere (außer bei Gefahr) gehetzt, gestresst oder genervt? „Die Natur eilt nicht und dennoch wird alles erreicht.“ Das hat der chinesische Philosoph Laotse vor mehr als 2.500 Jahren festgestellt. Mir scheint das zunehmend in Vergessenheit zu geraten. Wir legen ein Tempo vor, das der menschlichen Natur definitiv nicht guttut. Das heißt nicht, dass wir alle neuen Entwicklungen und

Schnelle Geschäfte

Errungenschaften verteufeln müssen. Ja, es lebe der Fortschritt. Aber muss er zwingend in Überschall-Geschwindigkeit über uns hereinbrechen? Sind wir verpflichtet, die Herausforderungen am besten schon gestern gemeistert zu haben? Wir dürfen langsam sein. Globalisierungs-Apostel, MarktbeobachterInnen und Internet-Gurus mögen etwas anderes behaupten. Aber es ist unsere ganz persönliche Entscheidung. Auch an Tagen wie diesen. Die sich ziehen wie Kaugummi. Na und? Nur Mut.

„Die Zeit ist zu kostbar für permanente Eile“

Denn wer kennt MEIN Tempo besser als ich? Seien wir ehrlich mit uns. So wie es schon der römische Philosoph und Dichter Seneca vor mehr als 2.000 Jahren formulierte: „Ich habe Zeit, wie denn jedermann Zeit hat, wenn er nur will.“

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