Auf die Spitze vom Flach

Rast auf dem Plateau, auf dem FLACH

Gletscher. Auch die im Ziller und Tuxer Tal bekommen den Klimawandel zu spüren. Die einstigen Eisriesen sind längst kleiner geworden, haben massiv an Masse verloren. Willi Seifert sieht das durchaus mit Sorge.

Auch das Ganzjahresskigebiet am Hintertuxer Gletscher verliert an Masse

Er weiß aber auch, dass es Zuwächse und Verluste immer gegeben hat. Nur das Tempo dieser Veränderungen, das sei rasant. „Und daran ist der Mensch sicher nicht unbeteiligt.“, findet Willi Siefert. Das lässt sich an der nicht allzu weit entfernten Berliner Hütte sehr gut belegen und nachvollziehen.

Aber noch sind die Gletscher da. Imposant. Mehr oder weniger groß. Mächtig. Erhaben. Einfach nur schön. Sie haben Landschaften geprägt und Menschen in ihren Bann gezogen. Auf Gletschern sind Tragödien geschehen, große Entdeckungen gemacht worden.

Noch gibt es viel Schnee und Eis…

Die Eisgiganten geben ganzen Arealen Namen. Ferner – so heißen etwa in Tirol die Gletscher. Berg- und Flurnamen. Ein spannendes Feld, das Geograph Willi Seifert ganz besonders interessiert. Denn aus diesen Namen könne man viel über die Region Zillertal erfahren. So ist das Buch mit dem Titel „Die Bergnamen der Zillertaler Alpen“ entstanden, das man beim Naturpark Zillertaler Alpen bekommen kann.

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