Begegnungen, die bleiben

Raju träumt von einem eigenen Geschäft

„Der Chai müsste gleich fertig sein.“ Raju kommt aus Radjasthan, aus dem Norden Indiens. Seit acht Jahren verkauft er Gewürze, verschiedene Teesorten und Souvenirs. Nicht in seiner Heimat, sondern in Patnem in Goa. Acht Monate im Jahr lebt er in dem kleinen Küstenort. Wenn Ende Mai der Monsun kommt, reist er für etliche Wochen wieder heim und kümmert sich gemeinsam mit seiner Frau  um seine alte und kranke Mutter.

Gewürze, Tee und Souvenirs sind Rajus derzeitiges Leben

Rajus Traum: ein eigener, kleiner Gewürzladen. Denn damit kennt sich der gläubige Hindu bestens aus. Derzeit arbeitet der 36-Jährige als Pächter für einen großen Händler „Von dem Erlös“, sagt Raju, „kann ich gerade so meine Familie ernähren.“ Und dennoch ist der Mann nicht unzufrieden, obwohl er nie eine Schule besucht hat. Mit 12 Jahren begann er zu arbeiten. Als Losverkäufer für eine der indischen Lotterien. „Verglichen damit geht es uns jetzt richtig gut. Ich glaube, der Chai ist fertig!“

Gewürzgebirge sind eine Reise für die Sinne

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