Beste Aussichten

Gipfel im Blick

Nur noch ein paar Meter. Schon seit etwa 45 Minuten habe ich den Gipfel im Blick. Auf dem Marchginggele stehen Leute. Sie schauen und winken. Noch ein paar Schweißtropfen, wenige Schritte und tiefe Atemzüge. Geschafft. Einen Traumtag im Osttiroler Villgratental habe ich erwischt. Kaum Wolken, dafür Sonne satt und ein laues Lüftchen. Der Aufstieg aus Innervillgraten ist zwar schweißtreibend bei diesen Temperaturen, aber die erste Stunde geht es durch schattigen Wald. Erst kurz vor der Oberhoferalm lichten sich die Baumreihen. Freies Gelände.

Von weitem glänzt schon das Gipfelkreuz. Jetzt stehe ich daneben und kann schauen. „Eigentlich könnte man das Marchginggele auch Marchguckele nennen“, denke ich. Im Süden leuchten die Dolomiten. Zwölfer,

Aussicht mit mehr als drei Sternchen

Paternkofel, die „Drei Zinnen“ und deutlich mehr Zacken. Im Norden streifen die Augen sanft über die Gipfel des Defereggentals, im Osten die Villgrater Berge… schön, atemberaubend schön. Aber ich bin nicht nur der Aussicht wegen da. Denn erst seit kurzem gibt es hier oben an der Grenze zu Italien etwas altes Neues, oder etwas neues Altes zu bestaunen. Die Marchhütte. Andreas und Albin Innerhofer sind die „Macher“ für fast alles. Ideengeber, Köche, Gastwirte, Herbergsväter, Servicekräfte, Putzkolonne, Ratgeber, Tourenbeschreiber, Geschichte- und Geschichtenerzähler.

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