Beste Aussichten

Ein Blick ins Haus verrät: Die Innerhofers haben gut nachgedacht. Im kleinen Speiseraum im Erdgeschoss stehen einige kleine Tische. Hübsch mit rot-weiß karierten Tischtüchern bedeckt. Am Ende des eher lang gestreckten Raumes „ächzt“ eine schwere Stahltür. Direkt dahinter geht es in die erste Etage. Dorthin, wo sich ein weiterer Speise- oder Aufenthaltsraum und einige der Zimmer befinden.

Toilette mit Traumblick

„Noch sind nicht alle Räume fertig“, schmunzelt Innerhofer. Ziel ist, insgesamt 40 Betten anzubieten. Nicht in Massenlagern, eher in kleinen Einheiten. Vier bis sechs mit Dusche und WC. „Wir sind froh, dass wir uns auf diesen Komfort verständigt haben. Das ist quasi unser bestes Lockmittel.“ Denn weltberühmte und steingewordene Monumente wie die „Drei Zinnen“ in den Dolomiten gibt es hier nicht. „Dafür ist es am Marchginggele wesentlich ruhiger, nicht überlaufen und vielleicht auch deutlich günstiger. Etwa 50 Euro zahlt, wer in der Marchhütte incl. Halbpension nächtigen will. Ob Übernachtungen irgendwann auch im Winter möglich sein werden, ist noch nicht gewiss. „Sinnvoll wäre es“, sagt Andreas Innerhofer. „Die ganze Gegend ist ein tolles und stilles Skitourengebiet.“ Allerdings gibt es ein Problem. In dieser Höhe gibt es nicht genügend Wasser. Aber die Brüder arbeiten daran. Bis Oktober hat die Marchhütte auf jeden Fall geöffnet. Für Wanderer, Pilger und Mountainbiker. Wenn das Wetter mitspielt können sie in einem der Liegestühle Platz nehmen und schauen. In die Welt der Gipfel, Grate und Genüsse.

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