Das Beste, was der Mensch hat

Ja, es stimmt. Wasser gilt als Hauptursache für Ertrinkende. Aber sonst ist Wasser toll. Finde ich. Für mich war und ist es immer wieder Rettung. Im Wasser fühle ich mich nicht nur wohl, im Wasser lebe ich auf. Mediziner, Wissenschaftler, Psychologen, Philosophen, Dichter und Denker schwören auf das nasse Element und schreiben ihm Heilkräfte zu. Ich auch, zumindest glaube ich fest an die positive Wirkung. Nach meinem Kreuzbandriss kann ich davon ein Lied singen.

Nicht mehr zur Untätigkeit verdammt

„Herr Wunram“, sagte der Orthopäde, „das ist ein Phänomen.“ Vor fünf Wochen lag ich noch auf dem Operationstisch. Der Doktor hatte gerade mein Knie geöffnet, aus der Kniekehle ein ca. 30 Zentimeter langes Stück Sehne entfernt, daraus ein neues Kreuzband gefertigt und die Stelle wieder zugenäht. „Jetzt sind Sie schon wieder ziemlich gut unterwegs“, fand der Arzt. Zumindest ohne Krücken und weitgehend ohne Schiene. Und ich fahre wieder Rad und schwimme. Seit fast drei Wochen schon.

Krücken weg, pull buoy zwischen die Beine und … hinein!

Auch meine Krankengymnastin ist zufrieden mit den Fortschritten des Genesungsprozesses. „So schnell hat sich bei mir noch niemand nach einer solchen OP wieder erholt“, lächelte die junge Frau und knetete mein Knie. Woran liegt es? Streng wissenschaftlich kann ich es nicht erklären. Aber schon seit Jahrtausenden gilt Wasser als DAS HEILMITTEL überhaupt. Schon in der Schule lernen wir: Ohne Wasser gibt es kein Leben. Trinken wir nicht, gehen wir jämmerlich ein. Wasser reguliert unsere Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe und Sauerstoff, hilft bei der Verdauung, ist Lösungsmittel, reinigt und, und, und.

2 Gedanken zu „Das Beste, was der Mensch hat“

  1. Was für eine wunderbare Betrachtung über das Wesen des Wassers. Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.
    Ich bin auch ein ausgesprochener Wassermann, und das meine ich nicht astrologisch (obwohl das auch zutrifft). Ohne regelmäßigen Kontakt zu Wasser, ohne Wasser um mich werde ich schnell knatschig.
    Es kann einem so viel geben, wenn man es mit Respekt behandelt. Oder mit Liebe.

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