Das Unmögliche möglich machen

Er ist ein Mann, eine Marke, ein Mythos: Mr. Mountain. Reinhold Messner. Als er am 8. Mai 1978 gemeinsam mit dem österreichischen Bergsteiger Peter Habeler auf dem höchsten Berg der Erde stand, brachen die beiden ein Tabu. Sie waren die ersten Menschen, die vor 40 Jahren den Mount Everest ohne Sauerstoffgerät erreichten. Sie machten Unmögliches möglich. Sie verschoben eine Grenze. Als ich Messner vor drei Jahren auf meiner Maribor-Monaco-Tour traf, sprachen wir über dieses Abenteuer. Oder war es einfach nur eine wahnwitzige Idee, die Habeler und Messner 1978 umsetzten?

Die Formulierung „Berge besuchen“ gefällt ihm. Reinhold Messner hält nichts von Heldenvokabular. „Ich bin kein Eroberer, kein Bezwinger und schon gar kein Held. Wäre ich einer, dann hätte ich keine Angst, Kälte würde mir nichts ausmachen und ich hätte keine Zweifel. Das Gegenteil ist der Fall.“

Lieber spricht der heute 73-Jährige von sich als einen Mann, der selbstbestimmt immer wieder versucht hat, Grenzen auszuloten, sie – wenn es ging – zu verschieben. „Denn Grenzen“, sagt Messner, „gibt es viele.“

 

Das Dach der Erde. Der Mount Everest. 8848 Meter hoch

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