Das Unmögliche möglich machen

Der Everest ist zur Piste geworden. „Reizt mich nicht mehr“, sagt Messner

Messner hat alpinistische Grenzen verschoben. „Das aber ist nur in kleinen Schritten möglich gewesen“, erzählt er mir. Kritiker sagten ihm, er sei lebensmüde, er fordere den Tod heraus.

„Den Tod“, sagt Messner, „habe ich nie herausgefordert. Das macht auch kein guter Alpinist. Wir wollen ja immer weiter machen, neue Herausforderungen angehen.“ Selbst, wenn diese übermächtig erscheinen. „Normalerweise“, findet Messner, „setzt dann etwas ein, dass uns korrigiert. Angst.“

Das Bergsteigen lebt nach Messners Auffassung genau davon. Zweifel haben, sie überwinden, sich trauen, den einen Schritt weiterzugehen. Auch, weil man ja seine Erfahrungen, seine Fähigkeiten einsetzen kann. So sei es auch 1978 gewesen.

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