Das Unmögliche möglich machen

„Ein guter Bergsteiger lässt sich immer Spielräume. Nur in absoluten Ausnahmesituationen ruft er vielleicht 99 Prozent seiner Fähigkeiten ab, die er dann durch diese Erfahrung wieder ausbaut.“ Das meint Messner mit den kleinen Schritten.

Ehrfurcht und Respekt. Messner war nie Bezwinger, bestensfalls ein geduldeter Gast auf den Gipfeln dieser Welt

„Deshalb habe ich die Gipfel auch nicht bezwungen, sondern ich war ein geduldeter Gast.“ Mit fünf Jahren war Messner das erste Mal zu Besuch auf einem 3.000er. In Brixen geboren, wuchs der kleine Reinhold in Villnöß auf. Schon früh merkte er: Klettern macht Freude. Dass das sein Leben nachhaltig beeinflussen würde, „habe ich damals natürlich noch nicht gewusst.“

Heute ist Messner nicht mehr nur Abenteurer. Als erfolgreicher Buchautor hält er Vorträge, dreht TV-Dokumentationen und ist Geschäftsmann. Das hat ihm nicht nur Anerkennung, sondern auch viel Kritik eingebracht. Exzentriker oder Egoist sind die harmloseren Vorwürfe. Es gibt Neider, weil der Name Messner ein Markenzeichen geworden ist. Wenn der Extrembergsteiger darüber referiert, woher sein Name stammt, kommt er jedoch um ein Schmunzeln nicht herum.

Oder mit anderen Worten: Hüter des Hauses, bedeutet sein Name. Besonders häuslich war Messner in seiner langen Bergsteiger-Karriere jedenfalls nicht.

Tipp: Am 8. Mai zeigt Servus-TV die Messner-Dokumentation „Mount Everest – Der letzte Schritt“.  Regie: Reinhold Messner. Sein Simon spielt ihn, ein Freund den Part von Peter Habeler.

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