Der verschobene Traum

Am Ende war der Druck groß. Die japanische Regierung und das Internationale Olympische Komitee haben die Sommerspiele 2020 in Tokio wegen der Corona-Krise verschoben. Auf 2021. Für die Sportler und Sportlerinnen, für die Trainer und Betreuer herrscht nun Klarheit. Meine Tochter Finnia ist davon betroffen, hat sie sich doch über zehn Kilometer im Freiwasserschwimmen für Tokio qualifiziert. Jetzt sagt die Vizeweltmeisterin über 25 Kilometer: „Papa, die Entscheidung ist richtig.“ Ein Tochter-Vater-Interview über eine emotionale Berg-und Talfahrt.

12 Gedanken zu „Der verschobene Traum“

  1. Finnia geht sehr gefasst und reflektiert mit der Situation um (zumindest wirkt es so). Ich drücke die Daumen, dass die Zuversicht erhalten bleibt und wünsche ihr eine weiterhin optimale Vorbereitung und dass die Freude am Schwimmen erhalten bleibt.
    Tolles Interview! Tolles Tochter – Vater – Gespräch! Macht weiter so!!!

    1. Liebe Jaqueline, danke. Stimmt. Die junge Dame macht das sehr souverän. Und ich bin mir sehr sicher, dass 2021 für sie ein Mega-Erlebnis wird. Euch auch alles GUTE!

  2. Sehr schönes persönliches Interview mit tollen Bildern. Finni schafft das im nächsten Jahr. Ich drück ganz toll die Daumen!

  3. Vielen Dank für das Interview, es ist emotional und sachlich. Ich schwimme nur Langstrecke Freiwasser auf Hobbyniveau – mit 15 km 🙂 – und wünsche weiterhin viel Kraft, Gesundheit und immer Wasser.

  4. Ein sehr schönes Interview. Emotional und doch sehr sachlich. Ihre Einstellung ist m. E. genau richtig: mit offenem Blick positiv neu ausrichten und auf 2021 fokussieren.
    15km in 2 Einheiten am Tag sind „reduziertes Training“…
    Ich finde es schön, dass sie es so sagt, denn es zeigt ihren starken Willen, so bald wie möglich zielorientiert wieder „voll“ zu trainieren! Großartig!

    1. Danke! Die ganze „Truppe“ in Magdeburg leistet tolle Arbeit. Die Athleten, die Trainer, der Verein. Auch das ist Sport: Die Gemeinschaft.

  5. Ach ja, richtig … Schöne Idee, dieses Interview aus unerfreulichem Anlass. Aber zwei Einheiten à 7 und 8 Kilometer sind ein reduziertes Training? Da muss man als Normalsterblicher schon mal schlucken
    🙂

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