Das „Contrablem“ vom Wurmberg

Die Sitzbank erinnert an den Winterbetrieb auf dem Wurmberg

Zurück in die Gegenwart. Christine und ich haben Durst. Wir stellen uns beim Kiosk der Wurmberg-Alm an. Constanze Mehl lacht uns freundlich an. „Was soll es denn sein?“, fragt sie. „Eine Apfelschorle und ein Buttermilch-Eis“, sage ich. „Und ein Interview bitte!“ Die Frau hinterm Tresen schaut etwas irritiert. Ich kläre sie auf. Dass wir die jeweils höchsten Berge in den 16 Bundesländern erklimmen, und ich Artikel für meinen Blog schreibe. „Das ist ja eine nette Idee“, findet Constanze und fügt hinzu: „Dann hole ich aber meinen Mann dazu.“

Spannende Interviewpartner: (v.l.) Constanze Mehl und Ulrich Schwedhelm

Der heißt Ulrich Schwedhelm und ist Inhaber der Wurmbergalm. Früher war er als Angestellter in einer Notars- und Rechtsanwaltskanzlei tätig, dann machte er gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern eine Diskothek auf.  Nicht ganz zwei Jahrzehnte dauerte diese Phase, doch dann entschied Ulrich: „Wenn meine eigenen Kinder in die Disco gehen, dann höre ich damit auf“. Vor zehn Jahren zog es den umtriebigen Mann, der in Göttingen zur Welt kam, auf den Wurmberg.

Gastronom und seit zehn Jahren auf dem Wurmberg. Urlich Schwedhelm und seine Partnerin Constanze Mehl

„Ich weiß die Ruhe hier oben zu schätzen“, sagt der 53-Jährige. „Hier ist deutlich weniger Rummel als drüben auf dem Brocken, obwohl hier touristisch sehr viel geboten wird.“

 

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