Die Geschichte vom Frühlingsgespür

„Im Märzen der Bauer, die Rösslein einspannt. Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand.“ Frei nach dem Volkslied gibt es hier jetzt und in Farbe die Geschichte über das Frühlingsgespür. Ein bisschen märchenhaft. Zugegeben. Aber ich habe es „genauso“ erlebt, als ich vor etlichen Jahren am Rande der Alpen  unterwegs war. Nur vorweg: Im Herbst erscheint meint neues Buch. Mit noch mehr Geschichten. Jetzt aber erst einmal auf in den Frühling!!!

Die Bank am Waldesrand ist Josefs Lieblingsplatz

Es war nicht einmal, sondern zweimal im Jahr: Einmal zu Frühlingsbeginn und einmal, wenn der Sommer seinen Abschied nahm. Denn dann setzte sich Josef, der alte Mann aus Dorfbach, auf die Bank am Waldesrand. Der Winter hatte sich noch nicht so ganz verabschiedet, er kämpfte mit der Sonne und ihren wärmenden Strahlen. Der Frühling grüßte bereits milde in das schon grünende Stückchen Land am Fuße der großen Berge, die am Horizont so herrlich blau in den Himmel ragten und weithin sichtbar waren.

Josef hat das besondere Gespür

Josef war ein betagter Bauer. Er mochte schon an die 90 Jahre alt sein. Sein ganzes Leben hatte er hart gearbeitet, geschuftet auf den Wiesen und Äckern rund um Dorfbach. Auch heute noch legte Josef mit Hand an, wenn seine Hilfe gefragt war.

Buschwindröschen und Co verrraten, dass der Frühling da ist

Josef hatte es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Wohl auch, weil er ein besonderes Gespür für die richtigen Zeitpunkte hatte. Zum Beispiel wusste er immer sehr genau, wann der Winter endlich vorbei war, oder der Sommer, was ihm bei der Arbeit auf dem Feld sehr zuträglich war. Denn so wusste er, wann die Saat auszubringen war und wann die Ernte abgeschlossen sein musste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.