Die Geschichte vom Frühlingsgespür

Real oder Einbildung? Das Hutzelmännchen

Darin tauchte ein kleines Hutzelmännchen auf, das Josef auf jener besagten Bank am Waldesrand am Dorfbach traf. Der Zwerg fragte Josef, warum er so betrübt dreinschaue.

„Als hecke es einen Plan aus“

„Ich habe meine Frau verloren an einen reichen Mann, der ihr mehr geben kann als ich”, entgegnete Josef.
„Und was soll das sein?” fragte das Männchen nach.
„Geld und Besitz, Macht und Einfluss!”
„Und das möchtest Du nun auch haben, nicht wahr?” hakte der Hutzel nach.
„Nein, bestimmt nicht! Ich wäre mit meinem Leben sehr zufrieden, wäre meine geliebte Kreszentia wieder bei mir!”, antwortete Josef.

Frühlingserwachen mit Blick in den Himmel

Das Männlein blinzelte verschmitzt, so als hecke es einen Plan aus. Nach einer Weile fragte der Gnom wieder: “Siehst Du deine Kreszentia denn immer mal wieder?”
„Leider nicht,” sagte Josef betrübt. “Seitdem sie mich verlassen hat, habe ich kein Lebenszeichen mehr von ihr erhalten!”
Der Zwerg zischelte: Dann werde ich dafür sorgen, dass Du deine Kreszentia zweimal im Jahr sehen wirst und dich daran erheitern kannst.”

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