Schön nach oben

Stöbern im Bilderarchiv kann Spaß machen. Vor allem, wenn ich Fotos finde, die ich schon fast vergessen hatte. Beim Anschauen merke ich, dass es mich noch immer fasziniert, auf Berge zu steigen. Nach oben, dahin, wo die Freiheit so grenzenlos scheint. Sehnsucht, Ferne, Weitsicht. Ein Gefühl der Geborgenheit.

Biwak in Alleinlage

Vor allem, wenn ich allein unterwegs bin, allein mit den Bergen, der Natur, dem Wind und dem Wetter. Dann liebe ich diese stille Zufriedenheit. Wie hier (siehe oben) auf dem Sentiero Calanca, am Übergang von Graubünden ins Tessin.

Auf den Jenner im Berchtesgadener Land

Oder im Winter. Nur eine kleine Tour hinauf zum Jenner, oberhalb des Königssees. Keine 2.000 Meter hoch, aber mit gigantischer Aussicht.

Wie in Ecuador auf dem Weg zu den hohen Bergen der Anden, oder in Griechenland zu Besuch bei Zeus auf dem Olymp, oder einfach nur Genußwandern im Gesäuse. Egal wo: Die Berge der Welt sind mehr als nur ein Haufen Gestein. Sie sind eine Kraftquelle.

Stoarnenes Mandl in den Sarntaler Alpen

Gerade, wenn ich – wie hier auf dem Stoarnen Mandl in Südtirol – von fernöstlichen Gebetesfahnen begrüßt werde und der Blick in die Weite schweift. Ganz still, ganz bei mir, sehr zufrieden. Ja glücklich.

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