Jubiläum im jadegrünen Graben

Der Ötscher im südwestlichen Niederösterreich ist ein ziemlicher Klotz. Obwohl keine 2.000 Meter hoch, steht der Berg wuchtig und imposant in den Ybbstaler Alpen. Ein wunderbarer Kegel. Zu seinen „Füßen“ verläuft der Ötschergraben. Der kalte Bach hat sich tief in die Felsen gefressen. Der Weg durch diese Schlucht lohnt. Auch, weil man sich im Schmelzwasser herrlich abkühlen kann.

Es tost und rauscht und spritzt

Das Rauschen ist weithin hörbar. Schon am Parkplatz Wienerbruck. Dort, wo der Ötschergraben endet und der gleichnamige Bach in die Erlauf mündet. Die Sonne bruzzelt bereits ziemlich intensiv auf die weißen Kieselsteine. Inge und ich sind früh unterwegs. Nur wenige Autos stehen auf dem Parkplatz. Wir befinden uns im Südwesten Niederösterreichs, in den Ybbstaler Alpen. Auf uns wartet eine Wanderung durch eine Schlucht. Und das zeichnet sie aus:

Wild, schroff, einfach schön – so ist der Ötschergraben

Wild, romantisch, spektakulär und einfach schön. Inge ist eine sehr gute Freundin. Wir kennen uns seit etlichen Jahren und haben uns im Toten Gebirge auf einer Almrunde durch den sogenannten Zufall kennengelernt. Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus. Seither haben wir – immer, wenn ich in Österreich war – Berge bestiegen, Landschaften erkundet, gelacht, gestaunt, geblödelt, geniale Gespräche geführt und gerne gut gegessen.

Inge ist ein Bergfex und immer gerne draußen unterwegs

Die Tour durch den Ötschergraben ist etwas Besonderes für uns. Denn diesen Weg sind wir schon einmal gegangen, er war quasi der Auftakt für eine feine Freundschaft. 2009 war das. Heute haben wir 2019. Inge und ich feiern ein Jubiläum.

2 Gedanken zu „Jubiläum im jadegrünen Graben“

  1. Mein lieber Jörg,
    Fein wars nach 10 Jahren Verbundensein wieder dort zu wandern….. Und in unserem Gehen entlang der gurgelnden, manchmal tosenden Erlauf wird wieder einmal klar für mich, wie glücklich ich doch bin, dass 10 Jahre zuvor sich im toten Gebirge unsere Wege gekreuzt haben.
    Lets go on, mein lieber Jörg…. Es wartet noch manches darauf von uns erforscht, begangen, besprochen und vor allem auch belacht zu werden.
    Die Inge halt

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