Kraftplatz mit Kaiserschmarrn

Kramerspitz oder Ziegspitz. Ich entscheide mich für letzteren

Von Mitte Mai bis Mitte Oktober hat die Stepbergalm geöffnet. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel. „Wegen der Landschoft, weil die so schee is, gell.“ Ich kann nicht widersprechen. „Wie lange gehe ich auf den Ziegspitz von hier aus?“ „A Stund musst rechnen!“ „Dann sehen wir uns, wenn ich wieder unten bin.“ „Servus und viel Spaß.“

Spuren der Viehwirtschaft im Matsch

Auf den Wiesen stehen einige junge Rinder. Mit ihren wunderschönen braunen Augen schauen sie mir nach. Scheinbar unbeeindruckt. Nach ein paar hundert Metern erreiche ich den Steig, der mich zum Ziel bringen soll. Er führt in schmalen, etwas matschigen und steilen Kehren durch Latschenkieferflächen. Immer wieder bleibe ich stehen, atme tief, schaue in die Landschaft und bin zufrieden.

Froh, doch losmarschiert zu sein. Bewegung ist Leben!

Denn heute früh, nach dem Aufstehen, war ich noch unschlüssig. Was mache ich, habe ich Lust auf einen Berg? Lasse ich es lieber und verdaddele den Tag? „Gut, dass ich mich aufgemacht habe“, denke ich. So ist es häufiger. Ich muss mir einen gedanklichen Ruck geben, damit etwas geschieht. Auch wenn es mir schwer fällt. Später, wenn ich bei der Sache bin, frage ich mich: Warum hast du solange gezögert? Bequemlichkeit könnte die Antwort lauten. Aufbruch ist oft besser. Finde ich. Dann sehe ich neue Dinge, oder alte aus einer anderen Perspektive. Das hilft, ist spannend oder tut einfach nur gut.

Ein Weg, der neue Perspektiven verspricht

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