Ein Jahr in 24 Tagen

16. Dezember

Die Geislergruppe ist ein Kletterparadies

Und weiter mit den Begegnungen im Jahr 2020. Ende Juli treffe ich Simon Messner in Südtirol. Genauer gesagt im Villnösstal. Die Geislerspitzen gelten als Dorado für Kletterer und Bergfexe. Simon ist der Sohn von Bergsteiger-Legende Reinhold Messner. Doch der Junior macht vieles anders als sein prominenter Vater.

Die Berge sind für Simon Messner ein Ort der Freiheit.

Der 30-Jährige kommt erst spät auf den alpinen Geschmack. „Nicht nur durch Reinhold“, wie er sagt, „sondern durch Freunde.“ Simon vergleicht sich auch nicht mit Messner Senior, sieht sich nicht als Nachfolger oder Extrem-Bergsteiger. „Ich liebe die Berge“, sagt der studierte Molekularbiologe, „sie sind Freiheit und Quelle der Inspiration“, verrät er im Interview.“ In einer sehr speziellen Situation. In einer Höhle unterhalb vom Sass Rigais. Denn es regnet in Strömen:

Simon ist „Kletterer“ mit Höhenangst
Schutz unterm Stein. Ein spezieller Ort für ein Interview mit Simon Messner
Eingeschlossen im Eis: Josef Köberl verschiebt die Rekordmarke auf zweieinhalb Stunden

Vom Berg wieder ins Wasser, ins kalte Wasser, ins Eis. Josef Köberl, seines Zeichens Weltrekordler im „Langzeit-im-Eis-Stehen“, ist Österreicher. Im Spätsommer schickt er sich im schönen Melk an, seinen eigenen Rekord zu verbessern.

Josef ist neuer und alter Weltrekordler

Von 2:08 Stunden auf mehr als zweieinhalb Stunden. Wir kennen uns vom Eisschwimmen. Im Frühsommer besucht mich der Köberl Josef in Hamburg, ich bin Anfang September in Niederösterreich, um ihm bei seinem Rekord zuzusehen. Und zu erleben, dass er das packt. So cool. Josef weiß, was er will, kann und welche Ziele er hat. Dabei ist er ein freundlicher und bescheidener Mann, der das Eis als Partner empfindet und nicht als Widersacher. Man kann über den Sinn solcher Aktionen sicher streiten. Was aber unbestreitbar ist: Köberl zeigt, dass wir Menschen durch mentale Stärke Dinge tun können, die unmöglich scheinen.

Josef Köberl freut sich über das Erreichte
Eine Danke für alle Helferinnen und Helfer ist beim Josef immer drin

Daran denken: Bis 28. Dezember wählen, welches Fensterchen euer Favorit ist, eMail oder Kommentar an diese Seite und gewinnen.

Ein Gedanke zu „Ein Jahr in 24 Tagen“

  1. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Adventfensterchen, ich erfinde mich täglich neu im Advent. Ich wünsche dir schon einmal einen sehr ereignisreichen 1. Adventkalendertag lieber Jörg

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