Ein Jahr in 24 Tagen

18. Dezember

Finnia strahlt, obwohl 2020 alles andere als rund schwamm

Das hatte meine Tochter anders geplant. Anfang August wollte Finnia ihren Traum Wirklichkeit werden lassen: Olympische Spiele in Tokio. Doch die Sommerspiele fanden nicht statt. Verschoben um ein Jahr. „Gott sei Dank nur verschoben“, sagt Finnia bis heute. „Eine komplette Absage wäre für mich deutlich schlimmer gewesen.“ Allerdings gibt die mit EM- und WM-Medaillen dekorierte Freiwasserschwimmerin zu, dass sie, als sie von der Verschiebung erfuhr, schon enttäuscht war. Die ganze Vorbereitung, ausgerichtet auf das große Ziel, war zwar nicht umsonst, aber „Vieles

20 Kilometer und mehr am Tag für das große Ziel: Olympia

musste über den Haufen geworfen werden“, erinnert sich die Vize-Weltmeisterin von 2019 über die 25 Kilometer. „Abhaken. Weitermachen. Dann eben 2021.“ So lautet die Devise meiner Tochter, die heute ihren 25 Geburtstag feiert. Im ganz kleinen Kreis. Außerdem spult sie weiter fleißig ihr Trainingspensum beim SC Magdeburg ab. Gemeinsam mit ihren Team-KollegInnen, Weltmeister Florian Wellbrock, Rob Muffels, Sarah Köhler, Franziska Hentke oder Isabel Marie Gose. Alle eint ein Wunsch: Mögen die Spiele von Tokio stattfinden. Denn das ist für sie ein Lebenstraum. Und gerade in der Weihnachtszeit ist Wünschen ausdrücklich erwünscht. Wann sonst.

Finnia (re) neben ihrer Schwester Annika beim ersten Freiwasserwettkampf 2006

Noch zehn Tage: Am 28. Dezember ist Einsendeschluss für euren Favoriten. Kommentar auf dieser Seite hinterlassen und einen von drei Gewinnen absahnen.

Ein Gedanke zu „Ein Jahr in 24 Tagen“

  1. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Adventfensterchen, ich erfinde mich täglich neu im Advent. Ich wünsche dir schon einmal einen sehr ereignisreichen 1. Adventkalendertag lieber Jörg

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