Aus tiefster Überzeugung

Mit Spaß dabei. Marlies liebt ihr Zuhause, weil „es ein Stück Freiheit ist“

Die Tradition weiterführen. Das war und ist der Antrieb der Bäuerin. Das alte Bauernhaus erhalten. Bodenständig sei sie, „sich bewusst, dass diese Arbeit eine große Verantwortung mit sich bringt.“ Kein Tag gleicht dem anderen. Immer wieder gibt es neue Herausforderungen. Neugier, Lust auf’s Ausprobieren – das ist es, was Marlies Pötscher an ihrer Berufung so mag. Der Bartlbauerhof bietet dafür die ideale Spielwiese.

Stilleben mit Bettzeug

Aus den Fenstern der Schlafzimmer hängt die Bettwäsche. Nichts Steriles hat das Holzhaus. „Hier atmest du das Leben“, sagt die Bäuerin. Gehst du auf der alten Treppe, knarzen die Stufen, jeder Tritt klingt anders. Wir stehen in der Diele des Gebäudes. In der „Lab’n, wie man in Kärnten sagt.

Der alte Fliesenboden in der Lab’n erzählt Geschichten

Seit einigen Jahren vermietet Marlies‘ Mutter auch Ferienwohnungen, im Haus direkt hinter dem alten Bartlbauerhof. Ferien auf dem Bauernhof in Reinkultur. Familie Pötscher selbst nimmt sich nur selten frei. Ein- zweimal im Jahr vielleicht. Wenn die Söhne Jakob und Valentin Ferien haben, packt die Familie ihre sieben Sachen und düst einfach los. „Da, wo es schön ist, bleiben wir einfach ein paar Tage.“

Leben im Einklang mit dem, was die Natur so hergibt

Die Arbeit auf dem Hof übernehmen dann Menschen, denen die Familie vertraut. „Die müssen schon wissen, was sie tun.“ Diese Auszeiten seien wichtig, weil sie „den Horizont erweitern und für neue Ideen sorgen.“ Obwohl es genau daran sicher nicht mangelt.

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