Nach der Reise ist vor der Reise

Ich hänge in den Seilen des Gleitschirms und fühle mich dennoch ungebunden

Auf Reisen ist es genau andersherum. Die Menschen finden meine gelebte Unabhängigkeit offenbar beneidenswert. „Wow, du lebst aber deine Träume“, höre ich dann immer wieder. Mir ist das peinlich. Zwar liegen meine Gesprächspartner auf eine gewisse Art richtig, aber eben nur solange ich unterwegs bin.

Daheim bin ich mir meiner Pflichten bewusst

Zuhause sieht das – wie geschildert – ganz anders aus. Da kämpfen meine Träume und Sehnsüchte mit Schichtdienst und Termindruck und „verlieren“ mitunter.  Weil die Angst überwiegt, ins Bodenlose zu fallen. Keinen Job mehr zu haben, keine Freunde, einsam und verschroben durch das Leben zu wanken. Aber!!!

Mit Mut zum Aufbruch: Gegen Routine und Langeweile!

Das beste Gegenmittel gegen Angst ist aus meiner Sicht der Mut. Gegenhalten, aushalten, ausprobieren. Schauen, was passiert, wenn ich dies oder jenes anders mache. Genau das geschieht auf Reisen. Da teste ich das aus, probiere, beobachte, steuere bei Bedarf nach, oder lasse es so, wie es ist. Wohl auch, weil ich weiß, dass ich jederzeit in ein vergleichsweise sicheres Umfeld heimkehren kann.

Wider die Bequemlichkeit

Damit bin ich bei der Bequemlichkeit. Ich habe mich daheim komfortabel eingerichtet, stehe auf materiell soliden Füßen. Mental ist das manchmal anders. Aber daran arbeite ich.  Am besten auf Reisen. Ich gehe mal in die Werkstatt. Pläne schmieden. Den Mut zum Aufbruch habe ich.

 

 

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