Niemand kommt ungeschoren davon

Inzwischen brummt der Motor für die Schere. Günther Fürhapter, Josefs Mitstreiter in Sachen Schafschur, holt das erste Tier aus dem Pferch. Es sträubt sich ein wenig. Josef und Günther sind ein eingespieltes Team. Jeder weiß, was zu tun ist.

Eingespieltes Team Josef Gietl (links) und Günther Fürhapter

Die Klauenpflege sei enorm wichtig, sagt Fürhapter. Eine Art Prophylaxe gegen mögliche Entzündungen an den Hufen. Josef Gietl nickt, schnappt sich mit einigen Handgriffen das Schaf, dreht es auf den Rücken und setzt es auf das Hinterteil. Und schon gleitet die Schere durch die Wolle. „Bloß nicht verletzen“, sagt Josef.

Zwischen drei und fünf Minuten braucht Josef, um ein Schaf kahl zu machen. Ein bis zwei Kilogramm Wolle fallen dann ab.

Bloß keine Wunden beim Scheren

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