Nur der Augenblick zählt

Eine Ballonfahrt fehlt mir noch

Das haben die Brüder Joseph Michel und Jacques Étienne Montgolfier wohl nicht geahnt: Dass der von ihnen erfundene Heißluftballon irgendwann einmal eine beliebte Freizeitattraktion werden würde. In den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts unternahmen die Brüder in ihrem französischen Heimatort Annonay die ersten erfolgreichen Versuche, einen Ballon mit Hilfe von heißer Luft in den Himmel steigen zu lassen. Sie verbrannten dazu Wolle und Heu. Es muss furchtbar geraucht haben.

Ballonfahren: Hinweg über Getreide und Klatschmohn

Die Brüder glaubten, der Rauch sei das Auftriebsmittel. Die Montgolfiers bevorzugten stark qualmende Brennmaterialien. Wie gut, dass sie diesen Fehler irgendwann erkannten und auf andere Brennmittel zurückgriffen. Bis heute fahren Ballons durch die Luft. Bei schönem Wetter meist. Wie hier über ein Getreidefeld im Hochsommer des Jahres 2012. Ich bin noch nie im Ballon mitgefahren. Wird also Zeit, die Welt mal auf diese Art und Weise von oben zu betrachten.

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