Schlagwort-Archive: Alpen

Das Experiment

Vom „Deichgucker“ zur „Bergziege.“ Mein Kollege Peter Behrendt ist Flachländer. Das sagt er von sich. Im Bloggestein. Ihr wisst schon: Das ist die Rubrik, bei der ihr zu Wort kommt. Wer auch mitmachen möchte, meldet sich hier über die Kommentarleiste oder per email. (Mehr Infos am Ende). Peter Behrendt erzählt in dieser Ausgabe über seinen Weg in die Welt der Gipfel, Grate und Genüsse.

Gar nicht verrückt…

Fünf Jahre. Als ich am 1.5.2015 in Maribor gestartet bin, wusste ich nicht genau, was auf mich zukommt. Was ich aber wusste: Ich erfülle mir mit der Alpentour von Maribor nach Monaco einen lang gehegten Traum. Drei Monate zu Fuß über den Berg. Ca. 80.000 Höhenmeter und 1.400 Kilometer Genuss. Gemeinsam mit meinem Rucksack, dem „Blauen Tiger“. Viel ist seither passiert. Ein Rückblick mit einem Schuss Wehmut.

Auf Skiern ins Jetzt

C – wie Coronavirus. Das große C beherrscht in diesen Tagen fast alles. Aber nur fast. Denn die Sehnsucht, wieder frei reisen zu können oder in die Berge zu gehen, ist bei vielen von uns nicht verschwunden. Eher ist sie noch stärker. Mehr als in normalen Zeiten. Es wird also wieder Zeit für das „Bloggestein“. Die Reihe, in der ihr über eure Freude am Draußensein, an der Natur oder an der Bewegung in den Bergen erzählt. Heute mit einer Skitour. Erzählt und geschrieben von meiner Freundin Inge Wieland aus Österreich.

Jubiläum im jadegrünen Graben

Der Ötscher im südwestlichen Niederösterreich ist ein ziemlicher Klotz. Obwohl keine 2.000 Meter hoch, steht der Berg wuchtig und imposant in den Ybbstaler Alpen. Ein wunderbarer Kegel. Zu seinen „Füßen“ verläuft der Ötschergraben. Der kalte Bach hat sich tief in die Felsen gefressen. Der Weg durch diese Schlucht lohnt. Auch, weil man sich im Schmelzwasser herrlich abkühlen kann.

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Niemand kommt ungeschoren davon

Noch ist das Knie voller Wolle. Doch Schwester Jana hat den Rasierer schon in der Hand. „Das muss für die OP runter“, sagt sie. „Dann hat der Doktor leichteres Spiel.“ Gut, so soll es sein. Also wird das Knie „nackig“ gemacht. Mein Knie ist kaputt, das Kreuzband gerissen, deshalb komme ich unteres Messer. Ich fühle ich mich gerade wie ein Schaf, das rechtzeitig zum Frühling geschoren wird. Hier also eine Geschichte über Schurwolle, Schafe und Scherer aus dem Villgratental.

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