Schlagwort-Archive: Berge

Blagodarya heißt danke

Das Piringebirge ragt imposant in den bulgarischen Himmel. Schroff, wild, zackig. Vielleicht auf ein bisschen göttlich. Der Name legt das zumindest nahe. Pirin kommt von Perun. Das ist der oberste Gott in der slawischen Mythologie. Ein slawischer Zeus. Auch Perun reüssiert als Donnergott und schleudert gerne Blitze. Ob sich der Grieche und der Bulgare je begegnet sind? Ich habe sie auf meiner Tour durch das Piringebirge nicht getroffen. Dafür aber himmlische, mitunter göttliche Landschaften.

Pinifer der Große

Was hat er nicht alles gewonnen. Alles, was es im Skispringen zu holen gab: Olympia, Weltmeisterschaften, Weltcups – Jens Weißflog stand sehr oft ganz oben auf dem Treppchen. Doch die Bodenhaftung hat er nie verloren. Der Erzgebirgler ist seiner Heimat immer treu geblieben. Den Fichtelberg kennt er wie seine Westentasche. Wer könnte mich also in der Reihe #16Länder16Gipfel besser dort hinauf begleiten als der „Floh vom Fichtelberg“. Gemeinsam mit Jens Weißflog auf Sachsens höchsten Berg…

Vermis montibus

Etwa 70 Kilometer ist er nur lang, aber mehrere Tausend Höhenmeter hat er im Gepäck: der Berliner Höhenweg. Mitten im Zillertal gelegen, gilt der Pfad als Klassiker unter Hüttentrekking-Fans. Teile davon kenne ich bereits, nur komplett bin ich ihn noch nicht gegangen. Nun also der erste Versuch, die Runde in einem „Rutsch“ zu absolvieren. Aber irgendwie war der Wurm drin.

In Dezimetern ein Riese

Die Überraschung ist gelungen. Da fahre ich nach Mecklenburg-Vorpommern, um den höchsten natürlichen Berg des Landes zu besuchen und was finde ich? Ein Hinweisschild auf den höchsten Berg Ecuadors: auf den Chimborazo. Dieser wuchtige, mehr als 6.000 Meter hohe Gipfel gehört natürlich nicht zu meiner Reihe #16Länder16Gipfel. Aber den „Chimbo“ habe ich auch schon einmal bestiegen. Zufall? Interesse ist geweckt und den Helpter Berg finde ich auch. Denn der fehlt mir noch…

Der Mann, der keine Krusten mag

Er hat Alpin-Geschichte geschrieben. Als Peter Habeler im Mai 1978 den Gipfel des Mount Everest erreichte, schaffte er, was bis dahin als unmöglich galt. Er kletterte ohne zusätzlichen Sauerstoff auf den höchsten Berg der Erde. Bis heute ist Peter Habeler in den Bergen dieser Welt unterwegs. Ich habe den Abenteurer und gefragten Bergexperten in Mayrhofen getroffen und mit ihm über sein Leben, seine Heimat, die Gipfel dieser Welt, über Ängste und Nahtod-Erfahrungen gesprochen. Im Radio-Interview per Sie, später dann per Du… inklusive neuer Verabredung.

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