Schlagwort-Archive: Bergsteigen

Das Unmögliche möglich machen

Er ist ein Mann, eine Marke, ein Mythos: Mr. Mountain. Reinhold Messner. Als er am 8. Mai 1978 gemeinsam mit dem österreichischen Bergsteiger Peter Habeler auf dem höchsten Berg der Erde stand, brachen die beiden ein Tabu. Sie waren die ersten Menschen, die vor 40 Jahren den Mount Everest ohne Sauerstoffgerät erreichten. Sie machten Unmögliches möglich. Sie verschoben eine Grenze. Als ich Messner vor drei Jahren auf meiner Maribor-Monaco-Tour traf, sprachen wir über dieses Abenteuer. Oder war es einfach nur eine wahnwitzige Idee, die Habeler und Messner 1978 umsetzten?

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Weißer Adler auf weißem Grund

Es tröpfelt, gurgelt, blubbert. Das Eis auf dem Brunnen knackt und knistert. Leise rinnt Wasser aus dem Schlauch in den Trog. Blubb, blubb. Die Sonne hat schon Kraft. Verhalten zwar, aber immerhin. Monate ist es her, dass Licht diese Wärme verströmte. Hier im Villgratental, wo Österreich an Italien grenzt und Südtirol nur einen Steinwurf entfernt liegt, ist der Winter besonders lang. Doch jetzt kommt der Frühling. Ich rieche ihn schon. Weißer Adler auf weißem Grund weiterlesen

Schön nach oben

Stöbern im Bilderarchiv kann Spaß machen. Vor allem, wenn ich Fotos finde, die ich schon fast vergessen hatte. Beim Anschauen merke ich, dass es mich noch immer fasziniert, auf Berge zu steigen. Nach oben, dahin, wo die Freiheit so grenzenlos scheint. Sehnsucht, Ferne, Weitsicht. Ein Gefühl der Geborgenheit. Schön nach oben weiterlesen

Wo die Freiheit saust und haust

Diese Geschichte beginnt in einer Küche. „Tschitschi“ steht am großen Herd. Im Ofen brennt das Feuer, Hitze steigt auf und auf der eisernen Herdplatte stehen eine Pfanne, ein großer Wassertopf und ein kleiner mit dem Fonds. „Tschitschi“ heißt mit bürgerlichem Namen Helmut Tschitschko. „So nennt mich hier aber niemand. Ich bin der Tschitschi!“ Er steht für sein Leben gern in der Küche des Buchsteinhauses, so wie die anderen Männer und Frauen, die ich auf der Hüttenrunde quer durch das Gesäuse getroffen habe. Das „Gseis“, wie die Menschen zu dem Gebiet in den Ennstaler Alpen sagen, ist eine ganz große, auch sagenhafte Wetterküche.

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