Schlagwort-Archive: Natur

Es grünt so grün im grünen Wald

Liegt es an der Farbe Grün? Oder hat es einfach damit zu tun, dass Wald für mich schon immer ein Ort der Erholung und Entspannung war und ist? Kann ich das Grün und den Wald überhaupt trennen? Wenn ich mir diesen Waldspaziergang im Nachhinein anschaue, komme ich zu dem Schluss: Nein. Ein Bilderreigen in Grün und anderen Farben.

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Niemand kommt ungeschoren davon

Noch ist das Knie voller Wolle. Doch Schwester Jana hat den Rasierer schon in der Hand. „Das muss für die OP runter“, sagt sie. „Dann hat der Doktor leichteres Spiel.“ Gut, so soll es sein. Also wird das Knie „nackig“ gemacht. Mein Knie ist kaputt, das Kreuzband gerissen, deshalb komme ich unteres Messer. Ich fühle ich mich gerade wie ein Schaf, das rechtzeitig zum Frühling geschoren wird. Hier also eine Geschichte über Schurwolle, Schafe und Scherer aus dem Villgratental.

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Weißer Adler auf weißem Grund

Es tröpfelt, gurgelt, blubbert. Das Eis auf dem Brunnen knackt und knistert. Leise rinnt Wasser aus dem Schlauch in den Trog. Blubb, blubb. Die Sonne hat schon Kraft. Verhalten zwar, aber immerhin. Monate ist es her, dass Licht diese Wärme verströmte. Hier im Villgratental, wo Österreich an Italien grenzt und Südtirol nur einen Steinwurf entfernt liegt, ist der Winter besonders lang. Doch jetzt kommt der Frühling. Ich rieche ihn schon. Weißer Adler auf weißem Grund weiterlesen

Der blaue Tiger goes to Leipzig

Neugierig ist er, wissensdurstig, etwas naiv und meist voll: „Der blaue Tiger“. So heißt der sprechende und schreibende Rucksack, der mit mir drei Monate lang zu Fuß über die Alpen wanderte. Von Maribor nach Monaco. Jetzt gastiert das Buch in Leipzig. Vom 15. bis 18.3. ist es auf dem Stand der „livro –Titel aus Klein- und Selbstverlagen“ vertreten. Halle 4, Stand B501. Also vorbeischauen, blättern, stöbern und bestellen. Der blaue Tiger goes to Leipzig weiterlesen

Immer warmen Kopf bewahren

Oft ist es zum Jahreswechsel ja so:  Ich schaue zurück, ziehe Bilanz, lasse die gut 360 Tage Revue passieren. Was war gut, was nicht ganz so toll? Wer oder was hat mich bewegt? Was wird mir in Erinnerung bleiben? Diese Rückschau hat damit – zumindest für mich – einen Sinn. Zumal ich dann sagen kann, was ich für das neue Jahr anders machen möchte.  Welche Ziele habe ich, was kann ich besser machen? Das nennt man wohl auch Vorsätze. Viele davon sind schon nach einigen Tagen zumindest verdrängt, einige sogar rasch abgelegt. Doch dieses Jahr, habe ich mir geschworen, wird das anders. Und schon bin ich mit meinen beiden Freunden Jürgen und Peter auf Achse: auf ins Trainingswochenende an die Ostsee. Eine vorsätzliche Tat also.

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