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Beste Aussichten

Das Marchginggele ist der südlichste Berg im Villgratental. Kein exorbitant hoher, aber ein wunderbarer Aussichtsgipfel. Allein deswegen lohnt es sich auf 2.545m zu gehen, und weit nach Ost- und Südtirol hineinzuschauen. Aber es gibt seit diesem Jahr einen weiteren Grund, auf das Marchginggele zu steigen. Die Marchhütte, direkt unterhalb vom Gipfel gelegen. Das Spannende: Früher nutzte das italienische Militär das Areal. Bunker, Mannschaftsräume, Unterstände. Heute Schlaf- und Schauinslandgelegenheit.

Sanft geschwungen, fast lieblich

Die Wandertour durch Kärnten geht weiter. Langsam, behutsam, aufmerksam. Auf den Slow Trails, auf den Wegen, die inspirieren. Zunächst rund um das kleinste aller Gewässer: den Zwergsee bei Kleindombra. Dann flanieren wir um den Pressegger See im Gailtal und zum Abschluss statten wir dem Südufer am Millstätter See noch einen Besuch ab. Im Schneckentempo auf dem Pfad. Vom Slow zum Flow.

Let it slow, let it slow…

Zu Fuß die Langsamkeit wiederentdecken. Ruhe, Erholung, Entspannung. Die Slow Trails in Kärnten: Das sind Wege, die inspirieren. Auf stillen Pfaden entlang der zahlreichen Seen, durch schattige Wälder, über saftige Wiesen, durch schmatzende Moore und anregende Landschaften. Seltene Tier- und Pflanzenarten bestaunen. Immer mit Blick in die Berge. Nicht aus der Puste kommen, aber oft Atem beraubend. Niemals ist man/frau länger als drei Stunden unterwegs, nicht mehr als 300 Höhenmeter, immer leicht begehbar. Verlaufen unmöglich. Denn die Schnecke markiert den Weg. 14 Slow Trails gibt es in Kärnten. Hier die ersten drei… das Bleistätter Moor, der Kitzelberg am Klopeiner See und der Weg rund um den Afritzer See.

Ende im Gelände

Wiedersehen macht Freude. Vor allem, wenn es um Freunde geht. Seit ich vor einigen Jahren auf Susi Hubers Stubalm in den Seckauer Tauern war, verbindet uns eine Freundschaft. Einige Jahre pausierte die Sennerin. Im Frühjahr kehrte sie auf eine Alm zurück. Ihr fehlten die Ruhe, die Berge und vor allem der tägliche Kontakt zu den Tieren. Zu Besuch auf der Aigelsbrunner Alm in der Steiermark, am Fuße des Leobeners.

Krasser Käpt’n Blaubeer

Josef Köberl hat’s geschafft. Bei Außentemperaturen von 30 Grad blieb der Österreicher cool. Auf dem Hauptplatz in Melk verbesserte Köberl seine eigene Weltbestmarke im „Dauer-im-Eis-Stehen“ um mehr als 22 Minuten. Offiziell lautet die Disziplin “ Longest Duration Full Body Contact With Ice“. Alles hat seine Ordnung. Der neue Rekord steht jetzt bei 2:30,53 Stunden.