Schlagwort-Archive: Schwimmen

Verschwommene Ziele?

Schwimmen ist sein Leben. Bernd Berkhahn hat es in Schleswig erlernt. Dass er daraus seinen Beruf machen würde, wusste der Norddeutsche damals noch nicht. Seit einem guten Jahr ist er Chef-Trainer des Deutschen Schwimmverbandes. In turbulenten Zeiten. Er und seine SportlerInnen beim SC Magdeburg haben die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf das nächste Jahr inzwischen verarbeitet. „Der Fokus liegt jetzt auf 2021“, sagt Berkhahn. „Die Zeit wollen wir nutzen.“

Der verschobene Traum

Am Ende war der Druck groß. Die japanische Regierung und das Internationale Olympische Komitee haben die Sommerspiele 2020 in Tokio wegen der Corona-Krise verschoben. Auf 2021. Für die Sportler und Sportlerinnen, für die Trainer und Betreuer herrscht nun Klarheit. Meine Tochter Finnia ist davon betroffen, hat sie sich doch über zehn Kilometer im Freiwasserschwimmen für Tokio qualifiziert. Jetzt sagt die Vizeweltmeisterin über 25 Kilometer: „Papa, die Entscheidung ist richtig.“ Ein Tochter-Vater-Interview über eine emotionale Berg-und Talfahrt.

Bloßes „Bloggestein“

Menschen lieben Geschichten. Seit Jahrtausenden faszinieren Stories. Kurze, lange, spannende, lustige, traurige, nachdenkliche, fantastische. Heute startet eine neue Reihe, in der Ihr zu Wort kommt. „Bloggestein“ heißt die Serie. Einmal im Monat schreiben Freunde, Bekannte und Interessierte über das, was uns verbindet: Die Natur, die Berge, das Wasser und die Freude an Bewegung.

„Ich bin eine Spätberufene“

Conny Prasser ist eine Erscheinung. Nicht nur, weil sie groß gewachsen ist. Die Sächsin gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Extrem-Schwimmerinnen. Conny mag es lustig, lang, kalt, kühn, irgendwie anders eben. „Dabei war ich als Kind eher unsportlich“, sagt die Athletin. Kaum zu glauben. Denn inzwischen schreckt sie vor nahezu keiner sportlichen Herausforderung mehr zurück. Ein Treffen mit einer Frau, die weiß, was sie kann und was sie möchte.*

Im Eis geht’s um die Wurst

Die German Open sind ein Kaltstart. In die 20er Jahre des Jahrtausends: Etwa 200 Teilnehmer aus 20 Ländern pilgern ins Fränkische. Ins Freibad von Veitsbronn bei Fürth. Alles coole Typen, die es lieben, im Eiswasser zu schwimmen. Nicht einfach so. Sondern auf Zeit, im Wettstreit mit und gegen andere. Über Strecken von 50 bis 1.000 Meter. Frei nach dem Motto: Nur die Harten kommen in den Garten. Viele Zahlen, viele Zuschauer und noch mehr Zittern. Ein Blick hinter die Kulissen des deutschen Eisschwimm-Mekkas.