Schlagwort-Archive: Schwimmen

Nur der Augenblick zählt

Oft sind es nur Momente. Sie bleiben im Gedächtnis. Manchmal schaffe ich es, diese Augenblicke auch bildlich (sprich: mit einem Foto) festzuhalten. Immer wenn ich unterwegs bin, ergeben sich solche Szenen. Sie sind mit Geld nicht aufzuwiegen und schon gar nicht künstlich herstellbar. Sie geschehen. Diese Momente kommen und gehen so rasch, wie das oft zitierte Glück. Aber trotz der Kürze: Sie machen das Leben interessant und abwechslungsreich. Eine Auswahl.

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Nach der Reise ist vor der Reise

Immer wenn ich von einer Reise wieder daheim bin, braucht es eine Weile, bis ich das Erlebte verarbeitet habe. Je länger eine Tour dauerte, umso mehr Zeit benötigt die Nachbereitung. Das hat weniger mit der Vielzahl des Gesehenen zu tun. Vielmehr liegt es daran, dass es mir schwerfällt, mich zunächst wieder im Alltag zurechtzufinden. Erst wenn mir das gelingt, bin ich wieder bereit, neue Pläne zu schmieden. Wohin könnte die nächste Reise gehen, was interessiert mich, wozu habe ich Lust? Dabei hilft mir, so paradox das sein mag, die Erinnerung. Nach der Reise ist vor der Reise weiterlesen

Schwaxeln oder Schwixeln?

Das Wasser ist warm! Warum einen Text nicht einmal mit einer Untertreibung beginnen? Also: Das Wasser des Arabischen Meers ist sehr warm. Geschätzte 30 Grad. Für mich ist das eigentlich zu warm zum Schwimmen. Aber was soll’s. Hinein und einmal quer durch die Bucht von Agonda im indischen Bundesstaat Goa. Rund dreieinhalb Kilometer ist die breit. Und am Ende warten Kletterfelsen und eine für mich neue Sportart. Und für Euch ein Gewinnspiel. Schwaxeln oder Schwixeln? weiterlesen

Sehnsucht nach dem Seelenretter

Die Nächte sind kühl. Ungefähr so frisch wie das neue Jahr. Überraschend. Denn immerhin sind wir in Goa, dem kleinsten indischen Bundesstaat. Dort, wo in den 60er und 70er Jahren Hippies ihr zweites Zuhause suchten. Heute kommen sonnenhungrige Touristen. Oder Leute wie wir, die zunächst das indische Hinterland erkunden, um dann ein paar Tage auszuspannen, unglaubliche Sonnenuntergänge zu genießen und im warmen Wasser zu schwimmen. Und mit etwas Glück sieht man sogar Delfine.

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Mit dem Mut, der alles verzaubert

Anke Tinnefeld lacht gerne. Nicht schrill, eher leise, nach innen gekehrt. Kaum jemand weiß,  dass sie Dinge macht, wo andere längst aufgegeben hätten. Sie liebt das Schwimmen. Gerne über lange Strecken, über sehr lange Strecken. So wie vergangenes Jahr, als Anke Tinnefeld als erste deutsche Frau die britische Insel Jersey schwimmend umrundete. 72 Kilometer in 12 Stunden. Und in ein paar Tagen möchte sie über den „Mount Everest“ für kraulende Langstreckler schwimmen, durch den Ärmelkanal von Dover nach Calais. Ein Klassiker. Mit dem Mut, der alles verzaubert weiterlesen