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Kein Platz für Kopfkino

Bislang ist der Oktober ein goldener. Noch liegen die Temperaturen in Luft und Wasser im guten Zehner-Bereich. Tendenz abnehmend. Nicht mehr lange, dann sind die Grade einstellig. Das bedeutet an offenen Seen und Gewässern weniger Publikumsverkehr und deutlich mehr Ruhe. Im Wasser halten sich jetzt nur noch die Menschen auf, die Kälte nicht scheuen. Weil sie gemerkt haben, wie wohltuend die Frische sein kann. Wer das Kaltwasserschwimmen mal ausprobieren möchte, sollte diesen Artikel aufmerksam lesen und mitmachen…

Warten ist das Schlimmste

Die Olympischen Spiele in Tokio sind vorbei. Wettbewerbe, die im Titel 2020 tragen, die aber 2021 stattfanden. Die Corona-Pandemie überschattete die Spiele, die – wie kaum anders zu erwarten war – von Japan nahezu perfekt ausgerichtet wurden. Obwohl es keine Zuschauer gab, liefen weltweit packende und emotionale Bilder über die TV-Geräte. Froh, wenigstens auf diesem Wege dabei sein zu können, war auch ich. Denn mit Finnia startete meine schwimmende Tochter erfolgreich über die zehn Kilometer im Freiwasser. Eine Nacht, die ich nicht vergessen werde…

Der unbeugsame „Sonnenschein“

In Tokio sind die Olympischen Spiele in vollem Gange. Die Wettbewerbe in der japanischen Hauptstadt stehen unter einem besonderen Stern. Die Corona-Pandemie überlagert das globale „Treffen der Jugend“. Die Sportler*innen aber sind froh, dass die Spiele überhaupt stattfinden. Rica Reinisch kann das sehr gut nachvollziehen. Die mehrfache Schwimm-Olympiasiegerin von 1980 verfolgt die Wettkämpfe aufmerksam. Auch die Spiele seinerzeit waren besondere. Überschattet vom Boykott zahlreicher westlicher Staaten, holt Reinisch in Russland als 15-Jährige dreimal Gold für die DDR. Wie sich später herausstellt, ist die weltbeste Rückschwimmerin ohne ihr Wissen gedopt. Heute arbeitet die gebürtige Sächsin als Coach.

Im lockeren „Hockdown“

Beweglich wie ein Kind zu sein – das wünschen sich viele Erwachsene. Zumindest, wenn man Christiane Figura zuhört. Die professionelle Trainerin weiß, wovon sie spricht. Denn sie erzählt eine Geschichte, die ihr fast das genommen hätte, was ihr wirklich wichtig ist. Lebensfreude. Geholfen hat ihr der Drang nach Bewegung. Nach natürlicher Bewegung, die sie zu einem eigenen Konzept verarbeitet hat. NIM heißt es, entwickelt in ihrem Studio, in Kosel an der Schlei.

Plömb, pling, plemplem…

Der Lockdown schränkt unseren Bewegungsradius ein. 15 Kilometer stehen zur Verfügung. Aber heißt das, dass wir uns weniger bewegen müssen? Ich sage nein. Denn körperliche Aktivität hilft beim Denken. Viele Studien belegen das. Immer, wenn ich etwa in den Bergen kraxele, im See schwimme oder mit dem Rad durch den Wald gondele, kommen mir zahlreiche Ideen.