Schlagwort-Archive: Wandern

Räuberhöhlen, Windklang, Erbeskopf

Der Hunsrück ist uralt, für mich aber Neuland. Und gleich muss es der höchste Punkt dieses waldreichen Mittelgebirges im südlichen Westen Deutschlands sein. Trier ist nicht weit. Südöstlich von Deutschlands ältester Stadt liegt Deuselbach. Am Fuße des Erbeskopfes. Mit seinen 816 Metern über dem Meer überragt die Kuppe alles hier im Hunsrück und in Rheinland-Pfalz.  Nummer fünf in der Reihe 16 Länder, 16 Gipfel. Räuberhöhlen, Windklang, Erbeskopf weiterlesen

Am Langenberg kannste wachsen

Wie viele Grüntöne gibt es eigentlich? 100? 200? 1000? Genau weiß das wohl niemand. Was ich aber weiß: Grün stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „wachsen“.  Im Sauerland existiert sehr viel Grün. In sehr unterschiedlichen Spielarten. Hell, mittel dunkel. Tannengrün, Froschgrün, Lindgrün, Grasgrün. Von satt bis zart. Bezaubernd und beruhigend. Auch auf dem Langenberg bei Olsberg, dem höchsten Berg Nordrhein-Westfalens, ist vieles grün. „Hier kannste wachsen!“

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„Granitstein mit Flechten drauf“

Jeder Zahnarzt rät davon ab. Jeder normal denkende Mensch käme auch nicht auf die Idee. „Auf Granit zu beißen“.  Aber im Harz könnte man das ausprobieren. Vor allem am Brocken, dem höchsten Berg des Gebirges, dem höchsten Berg Sachsen-Anhalts und dem höchsten Berg in ganz Norddeutschland. Auf 1.141,2 Metern über dem Meer befindet sich der Gipfel, auf dem unzählige Menschen und andere sagenhafte Gestalten auf Granit beißen könnten.

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Das „Contrablem“ vom Wurmberg

Er führt ein Schattendasein, obwohl das in diesen mit Sonne gefluteten Tagen kaum zu gehen scheint. Der Wurmberg. Mit 971 Metern über dem Meer fehlen ihm keine 30 Meter bis zur 1.000er-Marke. Immerhin ist er Niedersachsens höchste natürliche Erhebung und die fünfthöchste Kuppe im Harz. Nur Brocken, Heinrichshöhe, Königsberg und Kleiner Brocken ragen ein paar Meter mehr in den Himmel. Aber die stehen alle beim Nachbarn, in Sachsen-Anhalt. Also hinauf zum Wurmberg, dem Dach Niedersachsens.

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