Schlagwort-Archive: Wandern

Beste Aussichten

Das Marchginggele ist der südlichste Berg im Villgratental. Kein exorbitant hoher, aber ein wunderbarer Aussichtsgipfel. Allein deswegen lohnt es sich auf 2.545m zu gehen, und weit nach Ost- und Südtirol hineinzuschauen. Aber es gibt seit diesem Jahr einen weiteren Grund, auf das Marchginggele zu steigen. Die Marchhütte, direkt unterhalb vom Gipfel gelegen. Das Spannende: Früher nutzte das italienische Militär das Areal. Bunker, Mannschaftsräume, Unterstände. Heute Schlaf- und Schauinslandgelegenheit.

Let it slow, let it slow…

Zu Fuß die Langsamkeit wiederentdecken. Ruhe, Erholung, Entspannung. Die Slow Trails in Kärnten: Das sind Wege, die inspirieren. Auf stillen Pfaden entlang der zahlreichen Seen, durch schattige Wälder, über saftige Wiesen, durch schmatzende Moore und anregende Landschaften. Seltene Tier- und Pflanzenarten bestaunen. Immer mit Blick in die Berge. Nicht aus der Puste kommen, aber oft Atem beraubend. Niemals ist man/frau länger als drei Stunden unterwegs, nicht mehr als 300 Höhenmeter, immer leicht begehbar. Verlaufen unmöglich. Denn die Schnecke markiert den Weg. 14 Slow Trails gibt es in Kärnten. Hier die ersten drei… das Bleistätter Moor, der Kitzelberg am Klopeiner See und der Weg rund um den Afritzer See.

Finale, Fernsicht, Fantasie

Fünf Tage, fünf Etappen. Die erste Staffel der Podcastreihe „Bewanderte Gedanken“ nähert sich dem Finale. Vom Pfanntörl bis zum Thurntaler See geht das letzte Teilstück des Herzass-Weges im Osttiroler Villgratental. Gemeinsam mit dem Unternehmensberater und Fiktionisten Hannes Offenbacher schauen wir im Interview in die Zukunft. Auf leisen Spuren, mit atemberaubender Fernsicht und viel Fantasie.

Heute mal andersherum

Manchmal gibt es bemerkenswerte Zusammenkünfte. Oft lassen sie sich nicht wirklich planen. Sie geschehen einfach. Durch den sogenannten Zufall etwa. Die Verabredung mit dem Kollegen Frank Bencke war so eine. Der Tontechniker, der im Raum Stade lebt, aber in Hamburg arbeitet, hatte mich gefragt, ob er mich für seinen Podcast „Halbzeitgedanken“ interviewen dürfe. Klar. Herausgekommen ist ein bemerkenswertes Gespräch über Wasser, Berge, Reisen, Gastfreundschaft und den Sinn des Lebens… . Liest sich hochtrabend, klingt aber anders und war so sicher nicht geplant.

Die Puppenkiste von Kamerun

Reinhild Lauff lebt nach eigener Aussage im Nichts. Wobei das Nichts in Nordfriesland liegt und die Halbinsel Nordstrand meint. Jenes grüne Eiland, auf dem es wohl mehr Schafe als Einwohner gibt. Und eben „Rela“, wie sie sich von Freunden und Bekannten meist nennen lässt. Viele Jahre hat Reinhild Lauff als Puppenmacherin gearbeitet. Jetzt aber wollen die Hände nicht mehr wie sie müssten. „Egal“, sagt die kreative, gebürtige Ruhrgebietlerin. „Dann schreibe ich eben Geschichten über Brummselchen.“…