Zu Besuch bei Meister Eder

Bei sechs Grad Wassertemperatur braucht es einen Moment, bis ich mich wohlfühle.

Mario steht am Ufer, drückt den Auslöser seiner Kamera. Klick, klick, wieder und wieder. Dann tastet er sich ebenfalls vor in den See. Jetzt steht er in seinem roten „Trocki“ auch im Wasser. Ich schwimme auf ihn zu, an ihm vorbei, wieder weg, hinaus auf den See. Weiter hinten schaut uns das Outdoor-Pärchen etwas ungläubig zu und nippt an seinem Heißgetränk. Im Hintergrund fährt der erste Dampfer der „Achensee-Flotte“ an uns vorbei. Mario knipst hochkonzentriert. Gibt Anweisungen, fragt: „Jörgi, kannst Du noch einmal auf mich zuschwimmen?“ Klar. Kein Problem. Kalt ist mir nicht.

Nach einer Viertelstunde haben wir etliche Fotos im Kasten. Mario scheint zufrieden. „Ich glaube, da sind coole Bilder dabei.“ Sagt es, geht zum Auto und wirft die Standheizung an. Aufwärmen! Nur eine halbe Stunde später stehen wir am nächsten Spot. Auf der anderen Seite des Sees. Am und auf dem Aufsichtsturm.

Vom Turm aus gibt es Bilder von oben.

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