Beschwingtes Stade

Anfang des 17. Jahrhunderts verliert Stade seine Stellung im Hansebund. Die Stadt wird – so sagte man damals – schlicht „verhanst“.

Der Grund: Stader Kaufleute machten zunehmend Geschäfte mit der englischen Merchant Adventurers Company, einer konkurrierenden Handelsorganisation. Für die Hanse damals ein Tabu, der Auschluss aber keineswegs ein unübliches Vorgehen. Mehrere Städte werden sogar mehrfach „verhanst“ und wieder aufgenommen.

Zurück nach langer Pause

Erst vier Jahrhunderte später trägt Stade die Beichnung Hansestadt wieder offiziell im Namen. Am 2. Mai 2009 überreicht der damalige Ministerpräsident von Niedersachen, Christian Wulff, im historischen Rathaus die Urkunde. Einmal Hanse, immer Hanse.

Die Altstadt bildet eine historische Kulisse: Buntes Fachwerk, verschnörkelte Barockfassaden, schmucke Giebel und Kopfsteinpflaster dienen immer wieder als Schauplatz für Film und Fernsehen. Viele Gebäude stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1659. Eine Art Neuanfang für Stade. Hinter den hübschen Fassaden steckt harte Arbeit. Bis heute.

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Kommentare

2 Kommentare zu „Beschwingtes Stade“

  1. Roland

    Bring uns bitte wenn du wieder mal nach Leipzig kommst ein paar Stader Äpfel mit.
    Lieben Gruß

    1. Jörg Wunram

      Uih…, das mache ich.

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