
Viele Häuser stehen unter Denkmalschutz. Sie zu erhalten und gleichzeitig klimafit zu machen, ist kompliziert. „Zwei Drittel der CO₂-Emissionen bei Gebäuden entfallen in Deutschland auf Feuerungs-anlagen der privaten Haushalte“, heißt es in einer Studie, die die langjährige Stader Klimaschutz-Managerin Siegrun van Bernem vor Jahren für ihre Arbeit heranzieht. Kurz vor ihrem Ruhestand gibt sie im November 2021 dem Wochenblatt der Stader Kreiszeitung ein Interview:
Millionen für Erhalt
„Wir müssen historische Gebäude energetisch modernisieren. Dafür braucht es neue Ideen.“ Seither setzt die Stadt auf ein langfristiges Sanierungsprogramm. Ca. 19 Millionen Euro fließen in den nächsten Jahren in die Altstadt – finanziert von Stadt, Bund und Land.

Das Ziel: Den historischen Stadtkern als Wohn- und Lebensraum erhalten und weiterentwickeln. Eine Herausforderung. Zwischen Rathaus und Hafen bleibe ich kurz vor einem kleinen Café stehen. Im Erdgeschoss des alten Fachwerkhaus wirbt eine Tafel mit Apfelkuchen, Apfelbrand und Apfelsaft aus dem nahen Alten Land. Südöstlich von Stade erstreckt sich das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands.

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