Think tank für Tüftler

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 29. Mai 2022

Gerti Brugger im Gespräch über Rückkehr, Aufbruch und Auszeiten

Vielleicht auch töricht. „Und nicht sonderlich schlau“, findet Gertraud „Gerti“ Brugger. Sie war lange weg aus Osttirol. Etliche Jahre verbringt sie in Kanada als Eventmanagerin. Doch irgendwann zieht es sie wieder in die Heimat. Der Auslöser, sich vom Stress des mitunter harten Veranstaltergewerbes zu verabschieden, „war ein Telefonat mitten in der Nacht“, erinnert sich Gerti. Sie sollte darauf achten, kein gelbes, sondern unbedingt weißes Toilettenpapier bereit zu stellen.

„Jetzt gebe ich dem Kesslerstadel Gast“

Gerti Brugger
Von Hinterbichl nach Matrei mit Gerti Brugger
Heustadel oder Ideenschmiede?

„Auf so etwas hatte ich keine Lust mehr.“ Jetzt ist Gertraud Brugger wieder daheim. In Matrei, im Kesslerstadel. Gemeinsam mit ihrer Familie „gebe ich Gästen Raum und dem Kesslerstadel Gäste“, lacht die dreifache Mutter. Für Urlaub, Coworking und Veranstaltungen. Quasi mitten im EINST und JETZT. Der Österreichische Alpenverein kommt regelmäßig, Arbeitsteams aus Forschung und Wissenschaft quartieren sich ein oder „einfach eine Gruppe von Leuten, die gemeinsame Zeit verbringen möchten.“ Wenn sich Gerti nicht um den Stadel kümmert, dann ist sie gerne in den Bergen unterwegs. Im Sommer auf der Alm, Kühe und Pferde hüten. Oder auf dem Iseltrail. Nachdenken zum Beispiel über die Zukunft der Arbeit. Die zweite Etappe führt übrigens von Hinterbichl nach Matrei. Durch wilde Schluchten, vorbei an brausenden Katarakten und durch hübsche Dörfer. Mit lauschigen Plätzen zum Durchatmen. Gemütlich im Tempo, die Seele baumeln lassen.

Osttirol ist wild und ein Wanderparadies

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