Immer warmen Kopf bewahren

Immer warmen Kopf bewahren

 24. Januar 2018

Oft ist es zum Jahreswechsel ja so:  Ich schaue zurück, ziehe Bilanz, lasse die gut 360 Tage Revue passieren. Was war gut, was nicht ganz so toll? Wer oder was hat mich bewegt? Was wird mir in Erinnerung bleiben? Diese Rückschau hat damit – zumindest für mich - einen Sinn. Zumal ich dann sagen kann, was ich für das neue Jahr anders machen möchte.  Welche Ziele habe ich, was kann ich besser machen? Das nennt man wohl auch Vorsätze. Viele davon sind schon nach einigen Tagen zumindest verdrängt, einige sogar rasch abgelegt. Doch dieses Jahr, habe ich mir geschworen, wird das anders. Und schon bin ich mit meinen beiden Freunden Jürgen und Peter auf Achse: auf ins Trainingswochenende an die Ostsee. Eine vorsätzliche Tat also. (mehr …)

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Die Melodie der Berge

Die Melodie der Berge

 5. Oktober 2017

Muss das so sein? Es regnet. Unablässig. Eigentlich schüttet es seit Stunden. Langsam ächzt der Wagen auf der Straße nach Lech hinauf. In engen Serpentinen windet sich die Strecke in die Kälte.  Dichtes Schneetreiben im September. Die "graue Suppe" verschluckt die zahlreichen Hotels im Wintersportort Lech.  Hier,  auf gut 1500 Metern über dem Meer, herrscht Nebel. Ungemütlich. „Gut, dass ich im Auto sitze und nicht im Nasskalten herum stapfe“, denke ich auf meiner Rückfahrt in den Norden. Obwohl ich doch lieber draußen wäre, "in den geliebten Bergen." (mehr …)

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Wo die Freiheit saust und haust

Wo die Freiheit saust und haust

 16. Juni 2017

Diese Geschichte beginnt in einer Küche. „Tschitschi“ steht am großen Herd. Im Ofen brennt das Feuer, Hitze steigt auf und auf der eisernen Herdplatte stehen eine Pfanne, ein großer Wassertopf und ein kleiner mit dem Fonds. „Tschitschi“ heißt mit bürgerlichem Namen Helmut Tschitschko. „So nennt mich hier aber niemand. Ich bin der Tschitschi!“ Er steht für sein Leben gern in der Küche des Buchsteinhauses, so wie die anderen Männer und Frauen, die ich auf der Hüttenrunde quer durch das Gesäuse getroffen habe. Das „Gseis“, wie die Menschen zu dem Gebiet in den Ennstaler Alpen sagen, ist eine ganz große, auch sagenhafte Wetterküche. (mehr …)

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Die Wüste ist ein هدية

Die Wüste ist ein هدية

 4. März 2017

In der Wüste heiße ich Hamadi. Den Namen haben mir Mohammed, Mustapha und Khalid geschenkt, gleich nach der Ankunft und der Tee-Zeremonie zur Begrüßung. Die drei jungen Männer arbeiten für Ali Mohammed Banane, der mich in das Camp in die Dünen der Erg Chegaga gebracht hat. Morgens waren wir zu unserer vorerst letzten Autoetappe in Richtung Süden gestartet. Durch die Provinzhauptstadt Zagora bis nach M’Hamid, dem letzten städtischen Vorposten, bevor uns die Sahara verschluckt. (mehr …)

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Von Marrakesch nach M’Hamid

Von Marrakesch nach M’Hamid

 1. März 2017

„Die Europäer haben die Uhren, wir Marokkaner die Zeit." Das sagt Ali, mein Begleiter. Eintauchen in die Welt des Hohen Atlas, der Sahara, der Kasbahs. Andere Kultur, anderes Zeitgefühl. Ali sagt: „Wenn ich in der Wüste bin, dann brauche ich keine Uhr.“  Ist das erlernbar? Ali nickt. „Nimm deine Uhr ab. Dann wirst du es merken.“ Aber vorerst sind wir noch nicht in der Wüste. Nur auf dem Weg dorthin. (mehr …)

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