Zwölf Tage Schottland. Zwölfmal kaltes Wasser. Zwischen Highlands, Lochs und Atlantik wird aus einer Reise schnell ein ziemlich nasses Vergnügen. Oder auch eine Liebeserklärung an den Norden Großbritanniens.
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Schottland und Wasser. Das gehört zusammen wie Tag und Nacht, Körper und Seele oder Sonnenschein und Niederschlag. Wobei der Regen während dieser Reise überraschend selten vorbeigeschaut hat. Drei, vielleicht vier echte Schauer in knapp zwei Wochen.

Gute Quote für ein Land, in dem das schlechte Wetter angeblich nicht nur zuhause sein soll, sondern oft entsteht. Auch drei bis fünfmal am Tag. Auf dieser Reise Fehlanzeige. Stattdessen Sonne, Wind und dieses unbeschreibliche Licht. Es lässt die Highlands und Küstenstreifen aussehen, als hätte jemand einen Farbfilter darüber gelegt. Einen Schleier. Je nach Stimmung. Mal kräftiger, mal kontrastärmer, aber immer sehr speziell.
Nur, wenn ich es beherrsche
Für Naturfreaks ist diese Mischung aus Bergen, Seen und rauer Küste auf jeden Fall brandgefährlich. Ein Fischkopf wie ich steigt aus dem Zug oder dem Bus, schaut einmal über ein Loch, einen Hang oder irgendeine zerzauste Bucht — und möchte sofort hineinlaufen. Mich hält dann wenig.
Obwohl: Ich schaue mir die Gewässer vorher genau an. Gibt es Strömungen, Strudel, Felsen oder andere Gefahren? Risiko nur, wenn ich davon überzeugt bin, dass ich es beherrsche.

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