
Die Weite. Die Farben. Die Stille. Und immer wieder dieses besondere Licht. Tosende Wasserfälle, schroffe Berge, liebliche Kuppen, tiefblaue Seen, Wolken. Irgendwo dazwischen ein ziemlich fröhlicher Fischkopf. Nicht Wanda, aber auch mit W.

Darum fühlt sich auch der letzte Schwumm der Reise richtig an: Nordsee bei Portobello Beach, einem Vorort von Edinburgh. Dem Trubel aus Autolärm und Menschenschlangen dieser – zugegeben – wundervollen und mittelalterlichen Stadt entfliehen. Noch einmal kaltes Wasser. Noch einmal Wind im Gesicht. Klatschende Wellen. Nicht als Beifall. Eher business as usual. Sich durchschaukeln lassen. Als ich an der Strandpromenade in warme Klamotten schlüpfe, schaue ich auf ein alt ehrwürdiges Gebäude.
Stolze Preise

Am Eingang ein Schild: „Welcome to Portobello Swim Centre“. Ein Bad im viktorianischen Stil. Erbaut 1898. Derzeit wird es saniert, für umgerechnet rund 8,5 Millionen Euro. Es ist geöffnet. Eintritt neun Euro, inklusive Fitness-Studio. Kuschelig warm und unabhängig vom Wetter. Bin ich auch. Was für ein Geschenk! Die Nordsee ist unbeheizt und kostenlos, aber unbezahlbar. Thank you Scotland.
Schottland – Edinburgh – Highlands – Arrochar – Glen Nevis


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