Hütte mit hoher Wand

Was bringt eine Hebamme, eine ehemalige Personalerin, argentinische Köche und einen Wegewart zusammen? Die Antwort liegt auf 1.638 Metern. Auf der Austria-Hütte treffen ungewöhnliche Lebenswege auf mehr als 140 Jahre alpine Geschichte.

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Manchmal braucht eine Berghütte nicht nur dicke Wände, sondern auch hohe. Zum Beispiel eine rund 1.000 Meter hohe im Hintergrund. Bei der Austria-Hütte ist das die legendäre Dachstein-Südwand.

1.000 Meter steilstes Kalkgestein. Fast senkrecht. Doch bevor ich sie direkt vor der Nase habe, stapfe ich erstmal durch den Wald, oberhalb von Ramsau. In steilen Serpentinen hinauf zum Brandriedel, dem vorerst höchsten Punkt des Aufstiegs. Dann öffnet sich die Landschaft: Almwiesen, Haflinger, Kühe – und schließlich die Hütte. Dahinter türmt sich weiß-grauer Fels in den Himmel. Gewaltig, schroff und so nah, dass mein Blick wie ferngesteuert nach oben wandert.

Das Besondere im Keller

Die Austria-Hütte liegt auf 1.638 Metern. 1880 öffnet sie in diesem Almgebiet der Südseite des Dachsteins zum ersten Mal. Der älteste Teil des Hauses existiert noch immer – im Keller. Eine Besonderheit.

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