

Denn inzwischen befindet sich im Fundament das Dachstein-Museum. Es zeigt und erzählt die Geschichte von der Erschließung des Massivs, vom Alpinismus, von Hütten und Alpenverein.

Alte Ausrüstung, Fotografien und Dokumente füllen den kleinen Raum. „Das ist schon beeindruckend“, findet Katharina Wallner. Sie hat hier früher ehrenamtlich Museumsdienste übernommen. Heute arbeitet Kathi in anderer Funktion auf der Austria-Hütte. Sie hat sich quasi hochgearbeitet. Sie ist die Hüttenwirtin. Im zweiten Jahr schon.
Erhalten statt ersetzen
Katharina Wallner kennt die kurzen Wege nach oben. Sie führen über knarzende Holzdielen und alte Treppen, in die Gaststube und die Lager. Dort stehen uralte Tische, Stühle und Betten. Ganz bewusst. Kathi möchte, dass die Spuren vieler Jahrzehnte sichtbar bleiben. Erhalten statt ersetzen, lautet ihr Prinzip. „Berge und Alpenverein begleiten mich seit der Kindheit. Mein Vater war für die Sektion Austria tätig“, erzählt Kathi. Die Familie verbrachte viel Zeit auf Hütten.
Ursprünglich ist Katharina diplomierte Hebamme, lehrt inzwischen an Hochschulen und hat ein Buch geschrieben. „Im Sommer bin ich für drei Monate eben auch Hüttenwirtin.“ Zwei Welten und doch viele Parallelen: Arbeit mit Menschen, Fürsorge und Präsenz. Teamwork.



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