
Zum Beispiel mit Heike Dietscher. Sie gehört zum zweiten Mal zur Hüttencrew. 37 Jahre arbeitete die Baden-Württembergerin im Büro, bis sie sich fragte, „ob das alles gewesen ist?“ Heike wollte dort arbeiten, wo sie es schön findet.

Im Internet entdeckte sie die Austria-Hütte – und Katharina sie. Als Heike im Mai zur zweiten Saison zurückkehrte, erzählte sie ständig: „Endlich gehe ich wieder auf meine Hütte.“ Meine Hütte. Obwohl sie ihr gar nicht gehört. Auch in der Küche warten ungewöhnlich spartanische Möglichkeiten. Nur vier Kochplatten stehen dort für Frühstück, Tagesgeschäft und Halbpension zur Verfügung. Improvisieren, organisieren, abstimmen. Das ist Alltag.
Multi-Kulti in der Küche
In Katharina Wallners erster Saison sagte kurzfristig ein Koch ab. „Über einen Freund, der im Everest Base Camp arbeitete, entstand eine Verbindung nach Argentinien. Eine Köchin aus Südamerika kam. Auch in diesem Jahr sind zwei fleißige Helfer aus dem Aconcagua-Gebiet an den Dachstein gekommen. Kaiserschmarren, Kaspressknödel und Käsespatzen machen.
Im Dienste der austro-argentinischen Amistad. Für die internationale Völker-Freundschaft. Multi-Kulti. Denn auch eine Helferin aus Nepal gehört dazu. „Die Einkaufslisten entstehen auf Spanisch, das Team spricht Englisch gesprochen, bestellt wird auf Deutsch“, lacht die Hüttenwirtin und schwirrt davon. Sie muss sich um einen alten Bekannten kümmern.



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