Liebe auf den ersten Blick

In Lenka Mazurkovas erster Saison fällt gleich die Wasserpumpe aus. „Wir haben zwei Wochen improvisiert, ohne zuverlässig Wasser zu haben“, erinnert sie sich.

Inzwischen läuft eine neue Kläranlage, die Abwässer werden biologisch aufbereitet. Auch die Materialseilbahn müssen die „Hüttenleute“ immer wieder auf den neusten Stand bringen. Weil der Alpenverein als Naturschutz-Organisation hohe Auflagen macht, steckt das Team ständig in Umbauten und Anpassungen – von Umweltprojekten bis hin zu Energiesparmaßnahmen. Selbst die Gäste leisten ihren Beitrag zur noch besseren CO2-Bilanz.

Bewusstsein schaffen

Im Obergeschoss des Ramolhauses steht ein Fahrrad auf einer Rolle. Wer sein Handy laden will, muss treten. „Die Leute spüren dabei, wie viel Energie nötig ist, um den Akku aufzufüllen. Vielleicht verbringen die Leute danach weniger Zeit auf Instagram“, schmunzelt Lenka Mazurkova über ihre Idee.

Das nennt man wohl pädagogisches Geschick. Auf jeden Fall schafft es ein Bewusstsein. Nichts ist selbstverständlich.

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