
Für sie alle ist das Ramolhaus ein Ort der Ruhe, wo sich die Perspektiven auf fast alles verändern. Manchmal ergibt sich auch ein Blick von oben auf den fliegenden Schutzengel des Hauses, den Bartgeier. Er kreist immer wieder über dem Gebäude, mitunter auch unterhalb der großen Terrasse. „Wo kann man schon einen so imposanten Vogel von oben sehen?“ Wenn der Geier wieder fliegt, nimmt sich Lenka Mazurkova die Zeit, den Greifvogel zu beobachten.
D wie Dankbarkeit

Obwohl sie immer viel zu tun hat. Freizeit gibt es kaum. Selbst auf einen der zahlreichen Gipfel zu steigen – dafür bleibt Lenka oft nicht die Zeit. „Daran muss ich noch arbeiten“, lacht sie. „Ich habe eine strenge Chefin in mir.“ Die Gäste stehen im Vordergrund. Ab und zu aber sitzt Lenka Mazurkova auf der Terrasse vor dem Ramolhaus. Gerne gemeinsam mit den Bergsteigerinnen und Bergsteigern. Wenn auf gut 3.000 Metern die Sonne auf- oder untergeht, wird es still.
Das große Staunen setzt ein. Demut liegt in der Luft. Dankbarkeit. Dann lächelt Lenka Mazurkova milde: „Ich glaube, wir machen hier oben einen richtig guten Job.“
Ötztal – Ramolhaus – DAV Sektion HH-Niederelbe – Hotel Edelweiß



Schreibe einen Kommentar