

Den Trip nach Spanien unternimmt der freundliche Schwimmmeister mit seiner Lebenspartnerin. Sie ist im Tonteich-Naturbad für den Kiosk zuständig.
Wobei: Der Kiosk ist ein Edelimbiss. „Ich habe selten ein so sauberes und gut organisiertes Freibadbistro gesehen“, lobt Christine. „Eine Portion Pommes bitte.“ Was wäre ein Freibad ohne die frittierten Kartoffelstäbchen? Ein GAR NICHTS. Am Tonteich schmecken sie so, wie Pommes in Freibädern schmecken müssen: knusprig, kartoffelig, salzig!
Gelbes Glück

Nur dort, wo sich Ketchup mit Mayo zu einer hellroten Suppe verbindet, werden die „Fritten“ herrlich sabschig. Barfuß, im Bikini oder in der Badehose auf der grünen Liege-Wiese verzehrt, sind Pommes dieser Güte Luxus pur. Glück kann manchmal sehr einfach sein. Zumal, wenn es gelb und köstlich ist. Baderegeln befolgend , verdauen Christine und ich die mit so vielen Kindheitserinnerungen gewürzte Delikatesse erst einmal ein Weilchen.
Dann lassen wir unsere von etlichen Jahren Lebenserfahrung geprägten Körper vom Stapel laufen. Hinein ins angenehm kühle Nass. Obwohl: Bei 22 Grad mag ich nicht von kühl sprechen.
Das Wasser ist weich, wie Seide auf der Haut. Libellen – vor allem die zarten Becherjungfern – tanzen über der Oberfläche. Kinder planschen am Ufer, ein älterer Herr schwimmt mit gemächlicher Entschlossenheit. Ein anderer Rhythmus schwappt in kleinen Wellen an das Ufer. Kein Lärm. Ruhe. Fröhlich heitere Gesamt-Gemengelage. Alles unter Aufsicht von Schwimmmeister Pomplun.


Schreibe einen Kommentar