
Damals ist die Kanalquerung längst nicht so ausgeklügelt wie heute. Heute schwimmen die Sportlerinnen und Sportler mit einem genauen Zeit- und Ernährungsplan durch den Channel, werden durch erfahrene Leute durch den Ärmelkanal navigiert.

Auch Anke Tinnefeld aus Elmshorn hat die Meeresenge gequert. Nicht als Profischwimmerin. „Ich habe das Langstecken-Schwimmen erst lernen müssen und habe sehr spät damit angefangen.“
Hohe Kosten
Sie und die rund 100 anderen Menschen, die jedes Jahr versuchen, den Kanal zu durchschwimmen, können vielleicht noch am ehesten nachvollziehen, was Matthew Webb vor 150 Jahren geleistet hat.

Abgesehen davon kostet dieser „Spaß“ auch richtig Geld. Die Genehmigung, das Begleitboot, die Trainingslager, Anreise und Verpflegung. „Bei mir dürfte sich das auf insgesamt rund 8.000 Euro summiert haben“, bilanziert die Elmshornerin. Warum macht man so etwas? Anke Tinnefeld lächelt. Sie hat ein Lebensmotto des britischen Brustschwimmers übernommen, das in dessen Geburtsort Dawley auf einem Denkmal zu lesen ist: „Nothing great is easy.“ Nichts Großes ist leicht.
Channel Swimming Association – Channel swimming UK – Christof Wandratsch – Andreas Waschburger – Anke Tinnefeld – Zeit-online
HINWEIS: DIE historischen ABBILDUNGEN von Captain Webb wurden durch Künstliche Intelligenz generiert.

Schreibe einen Kommentar