Geboren im Oktober des Jahres 1943 kommt Carlo von Tiedemann in Stargard in Pommern zur Welt. Sein Vater war Generalleutnant.

„Der Bulle meines Lebens“, erzählte Carlo gerührt. „Papa hat mir gezeigt, wo meine Grenzen sind, ohne streng zu sein oder ungerecht oder laut. Ein toller Mann.“ Als der Moderator darüber berichtete, wirkte er fast ein bisschen melancholisch. Heiter und doch nachdenklich. Beseelt. Auch als die Stimme des Nordens über seine Zeit in Argentinien plauderte.
Zwei Jahre Argentinien
Beim Springerverlag absolviert Carlo zunächst eine Ausbildung zum Verlagskaufmann, dann Volontariat, anschließend arbeitete er als Reporter beim Hamburger Abendblatt. Später bekommt Carl Ferdinand Hans-Joachim Franz Friedrich von Tiedemann (so der komplette Name) das Angebot nach Buenos Aires zu gehen. Gut zwei Jahre bleibt Señor Tiedemann am Rio de la Plata. Und in der Pampa und bei den Gauchos.
Ein bewegtes Leben hat der Mann mit dem markanten Schnauzbart geführt. Carlo von Tiedemann kannte die hellen und strahlenden Momente. Die, die von Erfolg und Anerkennung geprägt waren. Aber der Moderator, der sich selbst als „Labertasche“ bezeichnete, wusste auch um die Schattenseiten. Schon als Kind macht er damit Bekanntschaft.

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