Bergsteigen

  • Drei Bilder – eine Geschichte

    Drei Bilder – eine Geschichte

    Kaltes Wasser. Schnee auf den Bergen. Irgendwo zwischen Achensee, Aufbruch und Alpenquerung entstand vor zehn Jahren die Idee für dieses Erlebnisreich. Im Sommer hat eventoplena.de Geburtstag. Der wird gefeiert. Wie, wer, was, wann, wo?

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    Der Fotograf fror mehr als ich. Zumindest behauptet Mario Eder das bis heute. Frühling am Achensee. Das Wasser ist gerade mal fünf Grad warm. Noch liegt Schnee auf den Bergen. Und ich schwimme. Dieses erste Brennen auf der Haut, das mich kurz zweifeln lässt, warum ich so etwas freiwillig mache. Die Bilder entstehen in einer Zeit, in der meine Homepage das Schwimmen längst beherrscht.

    Die eigentliche Idee dazu ist allerdings schon älter. Im Jahr 2015. Irgendwo unterwegs zwischen Maribor und Monaco. Drei Monate zu Fuß über die Alpen. Nicht von Nord nach Süd. Sondern von Ost nach West. Aus dieser Reise entsteht später ein Buch: „Der blaue Tiger“. Und eben diese Seite, die mein Leben doch erheblich verändert hat. Vielleicht mag ich deshalb Geschichten, die Bilder im Kopf erzeugen und Raum für Neues schenken. Gerne auch für Fotografien.

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  • Baby an Bord

    Baby an Bord

    Im Februar bin ich Opa geworden. Muss ich jetzt mein Abenteurerleben aufgeben? KEINESWEGS, wie ich im Magazin WINGS erkläre.

  • Flausen, Fels, Familienmensch

    Flausen, Fels, Familienmensch

    Es gibt Menschen, die sich verschenken. Der Kletterer Simon Gietl ist so einer. Bergführer, Extremkletterer – und für manche ein Gutschein mit Aussicht. Der Südtiroler hat jede Menge Erstbegehungen absolviert. Die Belohnung? Kein Pokal, sondern Apfelstrudel.

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    Später Nachmittag in Luttach im Ahrntal. Ein Wirtshaus, gedämpfte Stimmen. Hier regiert Dialekt. Simon Gietl sitzt am Ecktisch, bestellt Espresso, die Haare ein wenig zerzaust, die gelbe Jacke leuchtet.

    Er winkt kurz in den Raum, lächelt – ein Gesicht, das eher an einen Lausbub‘ erinnert als an einen der stärksten Kletterer seiner Generation. Simon Gietl, 41, Bergführer, Familienvater, Extremkletterer. Aufgewachsen in Oberwielenbach, einem kleinen Dorf im Pustertal.

    Viel Freiheit, wenig Programm. Die Natur als Spielplatz. Schwerter aus Ästen, Stürze in den Bach inklusive. „Eigenverantwortung“, sagt er heute, „ist eines der größten Geschenke meiner Eltern.“

    Der Weg zum Klettern beginnt spät. Mit 18. Per Anhalter unterwegs, in der Nähe von Toblach. Ein älterer Bergsteiger nimmt ihn mit, erzählt von der Großen Zinne in den Dolomiten. Eine halbe Stunde Autofahrt, die das Leben des jungen Mannes verändert.

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  • Suche nach dem Zauberberg

    Suche nach dem Zauberberg

    Abenteurer, Asienkenner und Alpinist. All das war Gottfried Merzbacher. Am 26. April jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Obwohl er zahlreiche alpine Erstbegehungen und Expeditionen absolviert hat, drohte sein Erbe in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht.

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    Kräftige Böen rütteln am Zelt. Die Plane klappert gegen die Stangen. Ein 60-jähriger Mann sitzt an einem kleinen Klapptisch, notiert Zahlen und schreibt auf, was er draußen sieht: Riesige Gletscher, die größer sind als alles, was er bisher gesehen hat.

    Gottfried Merzbacher, ein Pelzhändler aus Bayern. Er ist in Zentralasien unterwegs. Im „Himmelsgebirge“, im Tien Shan. An jenem Sommertag des Jahres 1903 hockt der Abenteurer zwischen Kisten, seiner Fotoausrüstung und Messgeräten. Er versucht, das Gesehene in Worte zu fassen. Keine leichte Aufgabe. Schon der Weg bis hierher war alles andere als einfach.

    Reisen für die Forschung

    „Von allen Hochgebirgen der Erde sind wohl die zentralasiatischen, also auch das Tien Shan, die am schwersten zugänglichen,“ notiert er in sein Tagebuch. „Die Gletscher im Himmelsgebirge gehören sicher zu den größten kontinentalen Eisströmen“. Er muss es wissen. Merzbacher hat viele Gegenden der Erde besucht.

    In Persien war er, im Oman, in Kaschmir, in Nordafrika, im Kaukasus, in China und in den Alpen. In den Dolomiten, am Wilden Kaiser und anderswo.

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