Dolomiten

  • Die Spaß-Spiele

    Die Spaß-Spiele

    Die Olympische Sportwelt blickt wieder nach Italien. Die 25. Winterspiele beginnen am 6. Februar in Cortina d‘ Ampezzo und in Mailand. 1,7 Milliarden Euro sind die Spiele teuer. Die Folgekosten für Umwelt und Natur nicht eingerechnet. Es ginge auch anders. Mit vielleicht mehr Spaß, sogar in Hamburg.

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    In Sachen Nachhaltigkeit sind die Olympischen Winterspiele in Cortina d‘ Ampezzo und Mailand eher kein Vorzeigeprojekt. Allein die neue Bobbahn in Cortina verursachte Kosten von 118 Millionen Euro. Große Naturflächen sind mehr oder weniger zerstört. Ein schlüssiges Konzept für die Zeit nach den Spielen? Eher dürftig. Das kritisiert sogar das Internationale Olympische Komitee (IOC). Wie auch die großen Entfernungen zwischen den Wettkampfstätten.

    Bis zu fünf Stunden Fahrzeit liegen die sportlichen Austragungsorte in den italienischen Alpen auseinander. Ein zentrales Olympisches Dorf? Fehlanzeige.

    SPIELE vor der HAUSTÜR

    Entspricht das der Idee von Spielen, die die Jugend der Welt zusammenführen? Vieles ist fragwürdig. Dabei bin ich ein Sportfan, bewege mich gerne und viel. Auch im Winter. Sind Winterspiele nicht anders machbar? Kleiner und feiner. Weitgehend klimaschonend, kostengünstiger, ohne großes Brimborium. Quasi vor der Haustür. #Winterspielehamburg oder anderswo. Ohne, dass der Spaß zu kurz kommen muss. Mit einem Lächeln, einer humoristischen Note.

    Sport ist und bleibt – zumindest für mich – eben die schönste Nebensache der Welt. Darum folgen in den kommenden 14 Tagen diverse Vorschläge, wie Olympische Winterspiele künftig vielleicht aussehen könnten. Inklusive neuer Sportarten, die bislang nicht im Programm auftauchen. Mit Minimalaufwand, zum Nachmachen und wer mag: auch zum Schmunzeln.

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  • Gefangen am Berg

    Gefangen am Berg

    Das Wort Freiheit nimmt Hanspeter Eisendle nur sehr selten in den Mund. Als Bergsteiger und Kletterer ist der 68-Jährige zwar viel in den Gebirgen der Erde unterwegs. „Mit tatsächlicher Freiheit hat das aber nur sehr bedingt zu tun“, sagt der Südtiroler.

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    Als Hanspeter Eisendle Anfang der 1980er Jahre die Prüfung zum staatlich geprüften Bergführer erfolgreich ablegt, hat er schon viele Gipfel und Grate gemeistert.

    „Meine Passion sind die Berge, das Klettern und das Bergsteigen“, sagt der gebürtige Sterzinger. Das Führen bezeichnet er bis heute dagegen etwas nüchtern als Broterwerb. Die Arbeit ist vielleicht zu einer zweiten Leidenschaft geworden.

    Als Bub in die Berge

    „Aber ich habe kein Hobby zum Beruf gemacht“, stellt Eisendle klar. Den Begriff Beruf mag er nicht sonderlich. „Mich hat niemand zu dem berufen, was ich tue. Und das Bergsteigen ist nicht irgendeine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Leidenschaft.“ Der dreifache Familienvater lernt die Berge schon sehr früh kennen.

    Mit seinen Eltern hält sich der junge Hanspeter oft auf der Alm auf. Dort erlebt er Mutter und Vater „ungezwungener und glücklicher“ als in der Stadt. Der Logik eines heranwachsenden Jungen folgend, überlegt er sich: „Oberhalb des Almgebietes muss es noch weniger Pflichten und Regeln geben.“

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  • Dohlen, Dampf und Dolomiten

    Dohlen, Dampf und Dolomiten

    Von weitem leuchten sie weiß: Die Dolomiten sind seit jeher ein Sehnsuchtsziel für Wanderer, Kletterer, Bergsteiger und Historiker. Das gesamte Gebiet in Südtirol ist Inbegriff der wilden Berge. Knapp 16.000 Quadratkilometer groß bieten die Dolomiten eine Vielzahl von Touren. Eine besonders interessante, ja vielleicht auch spektakuläre, ist die über den Innerkofler-Klettersteig zum Paternkofel. Die Drei Zinnen im Blick geht es durch alte Weltkriegs-Stollen und über versicherte Steige bis auf 2.744 Meter. Dort, wo Dohlen elegant durch die Lüfte segeln.

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