Eisschwimmen

  • Glückliche Ungewissheit

    Glückliche Ungewissheit

    Ostern. Zeit für Neubeginn – heißt es. Aber was bedeutet das wirklich? Auf meiner letzten Reise zeigt sich: Auferstehung passiert nicht im Großen, sondern in der Gegenwart des Gewöhnlichen. Und im Glück, immer wieder aufzustehen.

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    Eine unruhige Nacht, wilde Träume, erschlagen am Morgen. Kennt Ihr das? Und dann schaust du ganz früh aus dem Fenster. Der Wind treibt dunkelblaue Wolken über die bewaldeten Höhen rund um Peggau. Was wird das wohl für ein Tag werden? Ein neuer und ungewisser.

    Ich bleibe noch einen Moment liegen. Zwischen Resten der Nacht und dem, was kommt. Noch umgibt mich Müdigkeit, ein leiser Widerstand. Und doch zieht etwas nach draußen. Ist es die Peggauer Wand? Das Naturschutzgebiet, in dem Wanderfalken, Fledermäuse und Uhus leben? Kletterer und Naturschützer liegen hier öfter mal im Clinch. Streit ist für mich heute früh kein Lockvogel.

    Gewiss kein Traum

    Für mich sind es heute früh die kühle Luft, die Bewegung der Wolken, dieses erste, noch ungeordnete Licht, die mich nach draußen locken. Und eine gewisse Ungewissheit, die nicht lähmt. Weil sie offen ist. Ich raffe mich auf. Schuhe, Jacke, ein erster Schritt vor die Tür. Die Luft ist kühl, klar, fast scharf. Jeder Atemzug holt mich zurück. Weg von den Träumen, hinein in den Morgen.

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  • Zum Verrecken schön

    Zum Verrecken schön

    Die Herleitung von Namen ist mitunter amüsant. In diesem Beitrag etwa geht es um den Ursprung der Bezeichnung Defereggental. Kürzlich erst war ich dort. Am Staller Sattel und im Obersee.

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    Der Motor schnurrt leise. Jan Raneburger sitzt am Steuer des Kleinbusses. Der Van gleitet die Straße ohne große Mühen hinauf. Ins Defereggental, Richtung Südtirol.

    Ein Sonntag im Mai. Die beiden Dörfer Hopfgarten und St. Veit liegen bereits hinter uns. Mit an Bord Gertraud Brugger, Jans Frau, deren Kinder Paula und Josef, sowie Christine Kutschera und ich. Für Gerti und Jan ist das Defereggental bekanntes Terrain. Die beiden vermieten im nahgelegenen Matrei Ferienwohnungen und Coworking-Plätze. In einem uralten Bauernhof, im Kesslerstadel. Mit Gästen unternehmen sie – wenn es die Zeit zulässt – gerne eine Tour.

    Heute ins Defereggen, das für Christine Neuland ist. Ich kenne bislang den unteren Teil des Tales. Nur noch ein paar Kilometer bis St. Jakob, der dritten der insgesamt drei größeren Gemeinden in dem Osttiroler Tal .

    Siechtum im Tal?

    „Wisst ihr, woher der Name Defereggen der Legende nach kommt?“, fragt Jan. Kopfschütteln. „Früher wurden Menschen mit unheilbaren ansteckenden Krankheiten in ein abgelegenes Tal zum Sterben geschickt. Dort konnten sie verrecken,“ schmunzelt Jan. „Für diese Herleitung lege ich meine Hand aber nicht ins Feuer.“

    Abgelegen ist das Defereggental tatsächlich. Und wundervoll ruhig. Es gilt als eines der ursprünglichsten Täler der Ostalpen und verbindet Osttirol mit Südtirol.

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  • Der Hang zum Schrägen

    Der Hang zum Schrägen

    Wir kennen uns seit fast 40 Jahren. Eis- und Extremschwimmer Christof Wandratsch und ich. Es gab Zeiten, da hatten wir uns ein wenig aus den Augen verloren. Seit etlichen Jahren aber sehen wir uns immer wieder bei manch‘ heiter-schrägen Aktion. Durch den Wandi bin ich zum Eisschwimmen gekommen. Auch im Gletscher…

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  • Wigalds wilde Wasser

    Wigalds wilde Wasser

    Wigald Boning sorgt für gute Laune. Meist im Fernsehen, aber auch privat. Zumindest, wenn er seiner inzwischen gar nicht mehr so ganz neuen Passion nachgehen kann: „Herr Boning geht baden“ – so heißt das neue Buch des gebürtigen Niedersachsen. Die Nachfrage scheint groß. Wigald schwimmt auch auf dem Buchmarkt auf der Erfolgswelle. Auf dem Wasser sowieso… . Ein windig-welliges Gespräch mit Wigald Boning in seiner Wahlheimat am Ammersee in Bayern.

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