Gesundheit

  • Glückliche Ungewissheit

    Glückliche Ungewissheit

    Ostern. Zeit für Neubeginn – heißt es. Aber was bedeutet das wirklich? Auf meiner letzten Reise zeigt sich: Auferstehung passiert nicht im Großen, sondern in der Gegenwart des Gewöhnlichen. Und im Glück, immer wieder aufzustehen.

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    Eine unruhige Nacht, wilde Träume, erschlagen am Morgen. Kennt Ihr das? Und dann schaust du ganz früh aus dem Fenster. Der Wind treibt dunkelblaue Wolken über die bewaldeten Höhen rund um Peggau. Was wird das wohl für ein Tag werden? Ein neuer und ungewisser.

    Ich bleibe noch einen Moment liegen. Zwischen Resten der Nacht und dem, was kommt. Noch umgibt mich Müdigkeit, ein leiser Widerstand. Und doch zieht etwas nach draußen. Ist es die Peggauer Wand? Das Naturschutzgebiet, in dem Wanderfalken, Fledermäuse und Uhus leben? Kletterer und Naturschützer liegen hier öfter mal im Clinch. Streit ist für mich heute früh kein Lockvogel.

    Gewiss kein Traum

    Für mich sind es heute früh die kühle Luft, die Bewegung der Wolken, dieses erste, noch ungeordnete Licht, die mich nach draußen locken. Und eine gewisse Ungewissheit, die nicht lähmt. Weil sie offen ist. Ich raffe mich auf. Schuhe, Jacke, ein erster Schritt vor die Tür. Die Luft ist kühl, klar, fast scharf. Jeder Atemzug holt mich zurück. Weg von den Träumen, hinein in den Morgen.

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  • Freundin im Nebel

    Freundin im Nebel

    Zwei Wochen lang innerer Kampf. Soll ich trotz Erkältung ins Wasser? In der blauen Ecke die Vernunft, in der roten die Unvernunft. Oder heißen die Kontrahenten Einsicht und Emotion? Da kommt man schnell ins Schwimmen.

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    Letztlich ist es so: Seit ich denken kann, bin ich im Wasser. Schwimmen ist für mich viel mehr als irgendeine Bewegung – es ist Heimat, Freiheit, Seelenbalsam.

    Schwimmen gehört so selbstverständlich zu meinem Leben wie Atmen, Essen, Schlafen. An anderer Stelle habe ich Wasser als „meinen besten Freund“ bezeichnet. H2O trägt und reinigt – physikalisch und seelisch. Wasser stellt keine Fragen, es bewertet nicht, es ist einfach da. Ich halte das flüssige Element für etwas sehr lebendiges mit einem Gespür für Zustände. Wie sonst ließe sich erklären, warum ich mich im Wasser geborgen fühle.

    Richtig blöd

    Über Stunden und Kilometer kann ich schwimmen. Natürlich ist das körperlich anstrengend, weniger bis gar nicht seelisch. Im Gegenteil: Im Wasser tanke ich auf, schöpfe Kraft, habe ich Ideen, sehe trotz verschwommener Konturen vieles klarer.

    Jede unfreiwillige Schwimmpause zeigt, wie wichtig H2O für mich ist. Auch in den vergangenen zwei Wochen. Eine fette Erkältung zwingt zu einer Unterbrechung. Die erste seit ziemlich langer Zeit – und alles andere als willkommen. Richtig blöd!

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  • Mit Kater zum Erfolg?

    Mit Kater zum Erfolg?

    Manchmal trügt der Schein. Nicht alle Sportler sind Gesundheitsapostel. Einer aktuellen Umfrage zufolge rauchen viele Amateursportler regelmäßig oder trinken Alkohol. Etliche von ihnen trainieren sogar mit einem „dicken Kopf“. Befragt wurden unter anderem Läufer, Radsportler, aber auch Schwimmer und Wanderfans.

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